Viel wandern
macht bewandert

Die Natur erleben und den Horizont erweitern

Dieses Zitat von Peter Sirius ist nicht nur ein nettes Wortspiel – es steckt auch sehr viel Wahrheit dahinter. Denn beim Wandern lernen wir nicht nur uns selbst, sondern auch die Natur um uns herum besser kennen. Und diese hält für jeden Wanderfreund allerhand Lehrreiches bereit.

Sei es das prachtvolle und farbenfrohe Aufblühen der Blumen oder der aufgeweckte Gesang der Vögel, die sich in den bunten Laubbäumen tummeln – die Flora und Fauna erwacht im Frühling zu neuem Leben. Es ist wieder die Zeit gekommen, in der sich die Natur fast täglich verändert. Jeden Tag kommen neue Farben und Klänge hinzu. Und da merken wir auch selbst, dass wir – auch wenn uns das im Alltag gar nicht mehr bewusst ist – Teil dieses Kreislaufs sind. Wir werden wacher, aufmerksamer und die Motivation steigt mit jedem Schritt. Kurz gesagt: Wir haben Bock auf draußen. Dabei kommt es uns ganz gelegen, dass wir ganz nebenbei die Vielfältigkeit unserer heimischen Natur bestaunen können.

Daneben bietet die Region aber auch noch ganz andere Facetten. So erzählen uns Felsen und Berge von Millionen Jahre alten Geschichten, die uns die Urgewalt der Natur erahnen lassen. Burgen, Schlösser und Ruinen bringen uns hingegen unsere eigene Geschichte ein bisschen näher. Unseren Vorfahren auf der Spur fragen wir uns, welches Leben sie wohl geführt haben mögen.

Beim Wandern erhalten wir aber nicht nur historische, sondern auch kulinarische Einblicke in die Gegenden, die wir erkunden. Egal, ob wir uns schon im Voraus erkundigen oder uns ganz spontan entscheiden – wenn wir bei unserer Wanderung in ein traditionelles Gasthaus einkehren, lernen wir nicht nur die hiesigen Schmankerl kennen, sondern erfahren bei einem Plausch mit den Einheimischen auch allerhand Interessantes über die Region.

Und natürlich können wir in der Natur noch viel mehr lernen. Etwa, dass es gar nicht nötig ist, sich immer auf GPS zu verlassen. Mit ein bisschen Vorbereitung oder einer klassischen Karte schulen wir nämlich unseren Orientierungssinn und strengen unsere grauen Zellen an, die neben unserem Körper schließlich auch ein wenig Fitness vertragen können.