Herbstliches
Farbenspiel

Stimmungsvolles Wandern in der bunten Jahreszeit

Langsam aber sicher bereitet sich unsere heimische Natur auf ihren Winterschlaf vor. Vorher greift sie noch einmal tief in die gelben, orangen und roten Farbeimer und bemalt ihre Laubpracht damit scheinbar nach Lust und Laune. Bis in den November hinein beschert sie uns noch so manchen milden Tag, den wir dazu nutzen, eine genüssliche Wanderung oder vielleicht auch die letzte fordernde Tour des Jahres anzupacken. Und ganz ehrlich: Es lohnt sich! Die Atmosphäre im Herbst macht jeden Ausflug zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die letzten warmen Sonnenstrahlen spitzen durch die Äste und Baumkronen und verwandeln den Waldboden in ein golden glänzendes Blättermeer. Immer wieder bahnen sich sanfte Windzüge spielerisch ihren Weg durch das herabgefallene Laub und animieren die Blätter zu wirbelnden Lufttänzen.

Während sich die Wanderwege in Tallagen bereits unter einer dicken Nebel­decke verkrochen haben, genießen die Pfade, die sich auf Hügel und Berge hinaufschlängeln ein wohltuendes Sonnenbad, dem man sich als Wanderer nur allzu gern anschließt. Je höher es einen jetzt hinauftreibt, desto besser sollte man jedoch im Vorfeld planen. Die Länge der Route passen wir im Herbst am besten an das Tageslicht an, damit es beim Abstieg nicht schon stockduster ist. Um sicher zu gehen, empfiehlt es sich, immer eine Stirnlampe im Rucksack mitzutragen, denn selbst bei der genauestes Tourenplanung kann durchaus mal etwas Unerwartetes passieren, das dafür sorgt, dass der Wanderer plötzlich im Dunkeln steht.

Bevor ihr jetzt losstartet, dürft ihr nicht vergessen, dass die Tage in der farben­frohen Jahreszeit nicht nur kürzer, sondern natürlich auch kühler sind. Am besten ist man bedient, wenn man sich auf alle Eventualitäten gut vorbereitet. Das Lösungswort heißt: Zwiebelprinzip. So seid ihr flexibel und könnt auf jede kleinste Wetterveränderung sofort reagieren. Zu guter Letzt sollte man beim herbstlichen Wandern auch ein besonderes Augenmerk auf das Schuhwerk legen. Dabei ist sowohl der Grip der Sohle als auch die Passform von Bedeutung, damit eure Wanderung zum Genuss und nicht zur Rutschpartie wird.

 

Die Natur kennt keine Grenzen

Die Natur kennt keine Grenzen

Die Natur kommt manchmal schon auf ganz kuriose Ideen. So hat sie zum Beispiel auf dem Dreisesselberg im östlichen Teil Niederbayerns beeindruckende Felsskulpturen geformt.

  • Ingolstadt
  • Passau
  • Regensburg
Buchtipp: Sterne der Weihnacht

Buchtipp: Sterne der Weihnacht

Sterne der Weihnacht nimmt in Gedichten und kurzen Prosatexten besinnliche Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit auf und illustriert diese mit stimmungsvollen Fotografien. Es soll ein Betrachtungs- und Vorlesebuch sein, das Geist, Sinne und Empfindungen in gleicher Weise anspricht und zu stiller Besinnung hinführt.

  • Passau
Eine Wanderung auf historischen Pfaden

Eine Wanderung auf historischen Pfaden

Friedvolles Wandern im Einklang mit der Natur, wo einst ein wildes Reiterheer eine Schneise der Verwüstung zurückließ. Von Waldmünchen nach Passau bietet der Pandurensteig auf 177 Kilometern ein beeindruckendes Landschaftserlebnis.

  • Regensburg
Abenteuersommer vor deiner Haustür: Oberpfälzer Wald

Abenteuersommer vor deiner Haustür: Oberpfälzer Wald

Gemütlich ausschlafen, frühstücken und trotzdem noch genug Zeit haben, um etwas zu erleben, denn der Oberpfälzer Wald ist nicht weit. Zwischen dem Oberpfälzer Seenland und dem Naturpark Steinwald wartet dein Freizeiterlebnis.

  • Regensburg
Durch die Höhle und zurück

Durch die Höhle und zurück

Wer die schönsten Ecken des Altmühltals nicht nur wie gewohnt erwandern, sondern zur Abwechslung auch einmal unterwandern möchte, trifft mit dem Mühlenweg, einem Schlaufenweg des Altmühltal-Panoramawegs, die perfekte Wahl.

  • Ingolstadt
Teufelsküche Tirschenreuth

Teufelsküche Tirschenreuth

Hoch im Norden der Oberpfalz kocht der Teufel seine dampfende Suppe: in einem steinernen Opferkessel, den die Witterung vor Urzeiten ganz oben in einen Granitturm gefressen hat. Das ganze Tal voller getürmter Granitriesen war, laut Sage, einst ein Ort für schwarze Messen.

  • Regensburg