Grosse Abenteuer
mit kleinem Gepäck

Biketouren im Selbstversorgermodus

Man nehme ein sportliches Bike, das Nötigste an Ausrüstung für eine Übernachtung und die pure Sehnsucht nach unwegsamer Natur. Das Ergebnis ist eine schnellere und wildere Variante der klassischen Radreise: das Bikepacking. Im Prinzip ist Bikepacking nichts anderes als eine Radtour mit einem leichtem Mountainbike und deutlich weniger Gepäck. Perfekt für alle, die sich nicht so sehr für Standardtouren auf Landstraßen und Radwegen, sondern vielmehr für abenteuerliche Trails – weitab vom Schuss – begeistern.

Bikepacking ist das perfekte Microadventure: Einfach mal aus dem Alltag ausbrechen, den Trubel hinter sich lassen und sich frei und ausgelassen in der Natur austoben. Nach einem anstrengenden Tag verbringt man die Nacht im Freien und fühlt sich der Natur nahe wie nie. Die mitgeführte Ausrüstung wirkt dabei fast spartanisch. Man hat eben nur das dabei, was man auch wirklich braucht. Alles andere wäre unnötiger Ballast, der nur den Fahrspaß mindert. Komfortabel ist was anderes – aber ein wenig Survival-Feeling hat schließlich auch seinen Reiz.

Die besten Routen liegen für Bikepacker direkt in der Region. Ohne große Anreise kann man direkt von der Haustür aus starten und sich auf den Weg zu erlebnis- und abwechslungsreichen Trails machen. Damit man trotz Gepäck auf schmalen Pfaden biken kann, ohne irgendwo hängen zu bleiben, kommen beim Bikepacken spezielle platzsparende Taschen zum Einsatz, die mit Klettverschlüssen und Schnallen direkt am Rahmen angebracht werden können. Das spart Gewicht und das Rad bleibt trotz Gepäck schön handlich.

Gerade sportlichen Radfahrern, die gerne etwas rasanter unterwegs sind, bietet das Bikepacking spannende neue Möglichkeiten. Wir geben einen tieferen Einblick in diesen erlebnisreichen Trend aus den USA und geben euch ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg.