Der Altmühltal-Radweg

Traumhafte Landschaften

Traumhafte Landschaften

Sonnige Wacholderheiden, kuriose Felsformationen, historische Bauten und malerische kleine Städte – der Altmühl-Radweg bietet Bike-Fans nicht nur eine besondere Perspektive auf die traumhaften Landschaften der Region, sondern auch auf ihre spannende Vergangenheit. Neben zahlreichen römischen, mittelalterlichen und barocken Bauwerken kann man sogar auf faszinierende Überreste urzeitlicher Lebewesen stoßen. Grund genug, um sich für ein paar Tage auf das Zweirad zu schwingen und das Altmühltal mit all seinen Facetten zu erkunden.

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Einer der beliebtesten Radwege Deutschlands

Einer der beliebtesten Radwege Deutschlands

Die Altmühl entspringt etwa 15 Kilometer nordöstlich von Rothenburg ob der Tauber, dem Startpunkt der Radtour. Der idyllische Radweg führt uns durch das Quellgebiet der Altmühl hinauf in den Naturpark Frankenhöhe. Hat man diesen Anstieg gemeistert, wird man mit einer weitgehend flach verlaufenden Strecke belohnt, die bis nach Kelheim führt, wo die Altmühl in die Donau mündet. Der gut beschilderte ca. 250 Kilometer lange Weg schlängelt sich entlang der gemächlich dahinfließenden Altmühl und ist zu jeder Jahreszeit ein echter Genuss. Zwischen April und Juni wird man von jungen Blättern, sprießenden Knospen und einem bunten Blumenmeer begleitet. In den warmen Sommermonaten laden Badeseen wie der Altmühlsee zu einer erfrischenden Abkühlung ein und auch die vielen schattigen Waldabschnitte bieten sich optimal für eine kurze Rast an. Wenn nach vielen zurückgelegten Kilometern der Magen knurrt, lässt sich in einem der unzähligen urigen Wirtshäuser und Biergärten gemütlich einkehren und das ein oder andere Schmankerl genießen.

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Übrigens:

Übrigens:

Der Altmühl-Radweg eignet sich auch bestens für eine Familienradtour. Die größtenteils flache Strecke verläuft auf verkehrsberuhigten Wegen und ist somit ideal für Kinder geeignet. Am besten man startet eine Tour mit Kids erst ab Gunzenhausen, dann kann man den anstrengenden Anstieg zur Frankenhöhe direkt hinter sich lassen.

Für die Radler ein Zimmer

Für die Radler ein Zimmer

Am Ende eines langen Radl-Tages bieten unzählige Hotels, Gasthöfe, Privatpensionen und Campingplätze entlang des Weges eine passende Unterkunft. Die meisten von ihnen sind sehr gut auf Radler eingestellt und nehmen diese gerne kurzfristig, für nur eine Nacht, auf. Teilweise verfügen sie sogar über günstige Radlerzimmer. Für eine Radtour durch das Altmühltal sollte man am besten etwa acht Tage einplanen. In dieser Zeit ist die Strecke gut zu schaffen.

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Mit dem Zweirad auf Zeitreise

Mit dem Zweirad auf Zeitreise

Der Fahrgenuss entlang der traumhaften Ufer der Altmühl hält aber nicht nur für Naturgenießer, sondern auch für Geschichtsinteressierte den ein oder anderen Höhepunkt bereit. Mitten durch das Altmühltal verlief damals die Grenze des Römischen Reiches. Davon zeugen noch heute die Überreste des obergermanisch-rätischen Limes, einem römischen Grenzwall, der an die Zeit erinnert, als die Römer in Teilen Frankens herrschten. Entlang des Limes reihten sich hunderte Wachtürme und Kastelle, von denen einige auch heute noch besichtigt werden können.

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Römische Überbleibsel

Römische Überbleibsel

Unterwegs mit dem Fahrrad kann man viele dieser römischen Überbleibsel bestaunen und auf den Spuren der tapferen Legionäre radeln. Bei Pfünz sollte man unbedingt einen Abstecher zum Kastell Vetoniana machen. Das imposante römische Bauwerk wurde 90 v. Chr. angelegt und zum Teil wiederaufgebaut. Auf einer Zeitreise im Altmühltal kann man aber noch viele weitere Epochen entdecken: Zahlreiche barocke und mittelalterliche Burgen, Kirchen und Klöster erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. Wenn man auf der Radtour den Ort Pappenheim erreichen, wird einem sofort eine Burg auffallen, die auf einer Anhöhe thront. Burg Pappenheim wurde um 1030 erbaut und in den nächsten hundert Jahren erweitert. Wer es nicht eilig hat, sollte der Burg und dem dazugehörigen Natur- und Jagdmuseum unbedingt einen Besuch abstatten.

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Die Urzeit zum Greifen nah!

Die Urzeit zum Greifen nah!

Wer möchte, kann aber auch noch einen weitaus größeren Sprung in die Vergangenheit wagen. Im Jahr 1860 wurde nämlich der erste Hinweis auf den Urvogel Archaeopteryx im Altmühltal entdeckt. Die Sensationsfunde und viele weitere Fossilien aus der Region können im Jura-Museum Eichstätt und im Museum Solnhofen bestaunt werden, die direkt auf dem Weg liegen. Auch der Dinopark, mit über 70 lebensgroßen Exponaten, ist besonders für Familien, immer einen Abstecher wert.
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