Retro-Chic aus Stahl

Vintage-Rennräder richtig restaurieren

Vintage-Rennräder richtig restaurieren

Vintage-Rennräder sind Kult. Und das nicht erst seit dem Film „Premium Rush“, in dem Joseph Gordon-Levitt als Hipster und Fahrradkurier in New York im Sattel sitzt – cool, lässig und superschnell auf dem Singlespeed Retro-Rennrad. Retro Bikes aus Stahl sind wunderschöne Kunstwerke, aber nichts für die Vitrine. Sie sind zum Fahren gemacht. Wenn man so ein stylishes und gut restauriertes Rennrad aus den 70ern oder 80ern erstehen möchte, muss man schon mal über 1.500 Euro investieren. Zu den Top- Adressen für restaurierte Bikes gehört zum Beispiel der Berliner Online-Shop STEEL VINTAGE BIKES – eine weltweit bekannte Anlaufstation für klassische Fahrräder und stählerne Schmuckstücke, mit denen man auch mal an klassischen Vintagebike-Events wie der Eroica in der Toscana teilnehmen kann. Wenn man allerdings weniger Budget zur Verfügung hat und ein bisschen Schrauber-Talent besitzt, kann man sich einen Klassiker auch selbst aufbauen.

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Auf der Suche nach schmucken Teilen

Auf der Suche nach schmucken Teilen

Dazu benötigt man zunächst eine Basis: ein unrestauriertes Komplettrad oder einen Rahmen. Oft findet man recht günstige Exemplare bei eBay und eBay-Kleinanzeigen. Ab und zu gibt’s auch noch ein schmuckes Teil in der Ecke eines örtlichen Fahrradgeschäfts. Man muss nicht unbedingt ein Exemplar kaufen, das gerade en vogue ist. Steht etwa Pinarello, Masi oder Gios drauf, kann man das Ganze schnell vergessen. Es gibt aber auch Top-Qualität zum guten Preis, vor allem bei Marken, die bei Sammlern noch nicht im Fokus stehen. Ein Qualitätsmerkmal ist beispielsweise, wenn auf dem Rahmen ein Aufkleber „Columbus“ prangt. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass die Rahmengröße stimmt.

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Der richtige Rahmen

Der richtige Rahmen

Mit einer Körpergröße von über 1,85 m benötigt man schon eine 58er-, 59er- oder besser 60er- Rahmengröße. Da ist die Auswahl schon etwas eingeschränkt. Edle Sammlerstücke sollte man möglichst wieder mit originaler Lackierung, ursprünglichem Schaltwerk und Bremsen versehen. Eine Zwischenkategorie sind hochwertige Vintage Bikes, die keine absoluten Topmodelle sind und die man im Alltag bewegen will. In diesem Fall sollte man Wert auf Funktionalität und Ästhetik legen, sich also auf Teile fokussieren, die gut zur Zeit und zum Stil passen. Eine Campagnolo Nuovo Record Schaltung aus den 80ern glänzt nicht nur mit einer Optik vom Feinsten, sie ist auch ihr Geld wert.

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Das richtige Werkzeug

Das richtige Werkzeug

Jetzt braucht man nur noch das richtige Werkzeug. Hier kann es bei Klassikern schon mal zu Überraschungen kommen, denn man muss öfter improvisieren, als man glaubt. Auf jeden Fall benötigt man, neben dem klassischen Werkzeug, einen Tretkurbelabzieher, einen Zahnkranzabzieher, eine Kettenpeitsche und einen Kettennieter. Das alles gibt’s beim örtlichen Radhändler oder im Internet. Last, but not least: das Lederband und der Ledersattel. Bänder jeglicher Couleur gibt’s zum Beispiel von Brooks. Zum Wickeln braucht man jedoch etwas Übung. Dazu empfehlen sich Video-Workshops im Internet, zum Beispiel auf YouTube, wie „How-to: Lenkerband richtig wickeln“ von Stephan Leuendorff. Für einen Brooks-Sattel, wenn er bezahlbar und (am besten) gebraucht sein soll, bedarf es schon etwas Geduld beim Bieten und Ersteigern. Die zahlt sich jedoch am Ende aus, wenn man einen echten Vintage Traum-Renner sein Eigen nennt.

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