Vom Wald in den See: Waginger See

Wandern im Sommer?

Wandern im Sommer? Ja, aber nur mit viel Schatten und der richtigen Abkühlung

Endlich ist es wieder heiß, die Sonne strahlt und liefert uns Temperaturen zum Dahinschmelzen. Da kommt der Sprung in das erfrischende Nass der bayerischen Seen gerade recht. Um unsere heimischen Seen lässt sich aber auch wunderbar wandern – selbst dann, wenn wir ohnehin schon ins Schwitzen kommen. Warum? Weil viele Abschnitte entlang der Seen stark bewaldet sind und uns so genug Schatten bieten, damit wir angenehm spazieren können. Und sollte uns zwischendurch doch einmal zu warm werden, schmeißen wir uns einfach schnell in Badehose oder Bikini und lassen uns im angenehm kühlen Wasser treiben.

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Der Waginger See

Der Waginger See

Der ideale Ausgangspunkt für eine Wander- und Baderunde ist zum Beispiel der Waginger See. Das idyllische Gewässer ist der wärmste See Oberbayerns und besticht durch seine traumhafte Lage zwischen den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen. Auf einem 14 Kilometer langen Weg kann man den See am Ostufer erwandern und die se(e)henswerten Aussichten genießen.

Abkühlung im Wasser

Abkühlung im Wasser

Die Strecke verläuft von Petting nach Tengling und lässt sich in vier Stunden gut schaffen. Unterwegs gibt es zahlreiche Gelegenheiten für eine Abkühlung im Wasser. Ansonsten kommen uns an warmen Sonnentagen auch die schattigen Waldabschnitte sehr entgegen. Auf Schotterwegen führt uns die Tour durch bunte Wiesen und Weiden und hübsche Ortschaften mit ihren schmucken Häusern. Später kommen wir auch noch an einer Kneipp-Wasseranlage vorbei, die unseren tüchtigen Füßen eine verdiente Erfrischung verspricht.

Ziel in Sicht

Ziel unserer Seewanderung ist schließlich der Ortskern von Tegling. Hier fahren wir mit dem Bus zurück zu unserem Startpunkt in Petting. Bevor die Tour losgeht, sollte man auf jeden Fall einen Blick auf den Busplan werfen. Der Linienbus fährt auf dieser Strecke nur wenige Male am Tag.

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Angelgenuss in der Morgendämmerung

Angelgenuss in der Morgendämmerung

Der Waginger See lockt in den frühen Morgenstunden, wenn es noch nicht so heiß ist, viele Fischer an – vom Anfänger bis zum Sportangler. Weil sich der See in den Sommermonaten schnell erwärmt, ist er besonders reich an Fischen und der perfekte Ort, um das Erwachen der Natur beim goldschimmernden Sonnenaufgang zu beobachten.

Artenvielfalt

Artenvielfalt

Besonders häufig trifft man hier auf Karpfen, Rotaugen, Rotfedern, Zander, Aale, Hechte und Waller. Letztere werden von Spezialisten beim sogenannten „Wallerklopfen“ aus den Tiefen gelockt.

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