Mit dem Zwerg in die Berg‘

Was bergbegeisterte Eltern beim Wandern mit Baby beachten sollten

Was bergbegeisterte Eltern beim Wandern mit Baby beachten sollten

Passionierte Gipfelstürmer, Frischluftjunkies und Mikroabenteurer können von den bayerischen Wäldern, Wiesen, Bergen und Tälern gar nicht genug bekommen. Und auch wenn sie einen neuen Erdenbürger in ihrem Leben willkommen heißen und die Welt erst einmal Kopf steht, zieht es sie früher oder später wieder in die heimische Natur. Und das ist auch gemeinsam mit dem Sprössling überhaupt kein Problem – solange man sich langsam an die Sache herantastet und das Baby sachte an das liebste Hobby heranführt.

Früh übt sich, wer ein Bergsteiger werden will

Früh übt sich

Ab wann kann man eigentlich mit dem Baby auf Wandertour gehen? Im Prinzip sobald sich der Winzling bereits an längere Spaziergänge gewöhnt hat. Innerhalb des ersten Lebensjahres sollten jedoch hohe Höhen vermieden werden und die 1500-Meter-Marke nicht überschritten werden. Und auch raschen Höhenunterschieden sollten sie nicht ausgesetzt werden. Es muss aber ja auch nicht immer ein Gipfel sein. Traumhafte Naturerlebnisse erwarten uns schließlich auch in niedrigeren Höhen.

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Zeit einplanen

Zeit einplanen

Die erste Tour mit dem Baby sollte eher kürzer ausfallen, damit man zu Beginn Erfahrungen sammeln kann. Außerdem sollte man mit Baby mehr Zeit einplanen. Eine zweistündige Tour kann schneller als gedacht in eine Vier-Stunden-Wanderung ausarten. Vor allem die Pausen und Mahlzeiten können schon mal länger ausfallen. Wie lange und wo man wandert, hängt aber letztlich immer auch von eurem Nachwuchs ab, denn jedes Baby ist anders und reagiert unterschiedlich auf einen Wanderausflug.

Kinderwagen, Tragetuch oder doch lieber Kraxe?

Kinderwagen, Tragetuch oder doch lieber Kraxe?

Wer sich beim Transport des Babys für den Kinderwagen entscheidet, hat den Vorteil, dass dieser viel Stauraum mitbringt. Allerdings hat man natürlich mehr Last mitzuschleppen und auch die Auswahl an Touren ist recht eingeschränkt. Mehr Freiheiten bieten aber spezielle Outdoor-Kinderwägen, die meist leichter, wendiger und robuster sind – quasi die Geländewägen unter den Kinderwägen. Flexibler in der Tourenauswahl ist man jedoch mit einer Trage bzw. einem Tragetuch. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Nachwuchs direkt am Körper trägt und Körperwärme spenden kann. Dies kann allerdings auch schnell zum Nachteil werden, wenn man bei steilen Aufstiegen extrem schwitzt.

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Gut geplant

Gut geplant

Ansonsten muss man bedenken, dass die Person, die das Baby am Bauch oder Rücken transportiert, keinen Rucksack tragen kann. Es muss also auf jeden Fall eine weitere Person dabei sein, die das komplette Gepäck tragen muss. Die dritte Variante ist der Transport mit einer Kraxe, einem Tragerucksack, in dem das Baby aufrecht sitzt. Benutzt werden kann diese allerdings erst, wenn der Spross bereits selbstständig sitzen und den Kopf heben kann. Was die Kraxe so praktisch macht? Zum einen bietet sie im Gegensatz zur Trage zusätzlichen Stauraum für Babysachen und zum anderen hat das Baby einen fabelhaften Ausblick auf die beeindruckenden Naturlandschaften.

Bergtauglich eingepackt

Bergtauglich eingepackt

Das A und O beim Wandern mit Baby ist der Sonnenschutz. Vor allem die ganz Kleinen sollten nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Der Herbst ist also die perfekte Jahreszeit für eine ausgiebige Wanderung mit Baby. Sonnencreme und Kopfbedeckung sind aber auch in den kälteren Jahreszeiten ein absolutes Muss.

Auf das Zwiebelprinzip setzen

Auf das Zwiebelprinzip setzen

Grundsätzlich kühlen Babys deutlich schneller aus und überhitzen auch schneller, darum sollte man möglichst auf atmungsaktive Kleidung und auf das Zwiebelprinzip setzen. Am Nacken des Babys sollte man regelmäßig checken wie kalt bzw. warm ihm gerade ist. Macht man sich zu einer Wintertour auf, sollte man die zarte Babyhaut außerdem mit Kälteschutzcreme vor Wind und Minustemperaturen schützen.

Vorausplanung hilft

Vorausplanung hilft

Ein bisschen mehr Vorausplanung ist beim Wandern mit den Kleinen also schon gefragt. Am wichtigsten ist aber, dass ihr euch nicht zu große Ziele setzt, sondern ganz entspannt durch die regionalen Naturlandschaften streift – mit einem Tempo, das für euch und für die kleinen Outdoor- Abenteurer am angenehmsten ist.

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