Frostiger Fang

Praktische Tipps zum Winterangeln in Oberbayern

Praktische Tipps zum Winterangeln in Oberbayern

Wenn die letzten Wochen des Jahres anbrechen und die Temperaturen immer weiter sinken, wird auch die Natur um uns herum langsam still. Nur mehr ganz vereinzelt hört man Vögel zwitschern, die die letzten Vorräte sammeln und auch die Insekten sind nun verstummt. Die meisten Tiere haben sich schon zum Winterschlaf verkrochen – und auch die Fische haben ihren Stoffwechsel an die Temperaturen angepasst. Die wechselwarmen Tiere passen ihre Körpertemperatur an das Wasser an. Der Karpfen und viele andere Weißfische halten jetzt eine Winterstarre und fahren ihren Herzschlag zurück. Aale und Welse vergraben sich im Gewässergrund, Schleie halten Winterschlaf – Barsche, Zander und Hechte ziehen sich hingegen in Grundnähe zurück und bewegen sich möglichst wenig, um Energie zu sparen.

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Bestens ausgerüstet fürs Winterangeln

Bestens ausgerüstet fürs Winterangeln

Viele hartgesottene Angler lassen sich weder von der Kälte noch vom Schneefall davon abhalten, die Saison bis in den Winter zu verlängern. Und mit der richtigen Ausrüstung ist das auch überhaupt kein Problem: atmungsaktive Thermobekleidung, Mütze und Handschuhe sollten euch auf jedem Fall zu eurem Angelausflug begleiten.

Auch an die Finger und Füsse denken

Auch an die Finger und Füsse denken

An bitterkalten Tagen sollte man außerdem zu Finger- und Fußwärmern greifen. Weil sich das Verhalten von Fried- und Raubfischen in der kalten Jahreszeit stark verändert, müssen sich aber auch die Petrijünger anpassen. Grundsätzlich dürfen die Köder kaum bewegt werden und sollten möglichst direkt in Sichtweite der Fische positioniert werden. Als Köder eignen sich vor allem Maden und Würmer, die man jedoch unbedingt vor dem Erfrieren schützen muss. Oft reicht es schon, wenn man sie in der Jacken- oder Hosentasche verstaut, damit sie von der eigenen Körperwärme warmgehalten werden. Wer es auf Raubfische abgesehen hat, sollte es mit größeren Köderfischen in der Nähe von Friedfisch-Hotspots versuchen. Und noch etwas zur Angel selbst: Viele Angler wechseln im Winter von der geflochtenen zur monofilen Schnur, da die geflochtene Variante Wasser aufsaugt und bei Lufttemperaturen unter null Grad gefrieren kann.

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Beste Fangaussichten

Beste Fangaussichten

Doch wo sind eigentlich die Chancen am größten, einen eiskalten Fang zu machen?

Wie bereits erwähnt,

Wie bereits erwähnt, halten sich viele Fische jetzt an den tiefsten Stellen von Seen und Teichen auf, aber auch Warmwassereinläufe und ruhigere Stellen fließender Gewässer sind beliebte Rückzugsorte sowohl von Fried- als auch Raubfischen. Zu beachten gilt natürlich, dass bei vielen Gewässern schon Saisonende ist, deshalb haben wir für euch einige Winterangelgebiete in Oberbayern herausgesucht:

Die Koppelstrecke bei Neuburg an der Donau:

Die Koppelstrecke bei Neuburg an der Donau:

15 Kilometer entlang der Donau von Steppberg über Neuburg a. d. Donau bis Bergheim

Tageskarte: 11,– EUR

Arten: Zander, Barsch, Aal, Barbe, Hecht

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An der Amper bei Zolling:

An der Amper bei Zolling:

Tageskarte: 11,– EUR

Arten: Regenbogenforelle, Bachforelle, Aal, Barbe, Döbel, Weißfische

Fanglimit: 2 Fische pro Tag

Am Klosterweiher Scheyern:

Am Klosterweiher Scheyern:

Tageskarte: 10,– EUR

Arten: Zander, Hecht,  Forelle, Karpfen

Fanglimit: 2 Fische pro Tag

Jenseits der Stille

Jenseits der Stille

Traumhaft ist es, durch die kalte Winterluft den Berg hinauf zu steigen und dabei den knirschenden Schnee unter den Skiern zu hören. Ausgerüstet mit dem richtigen Equipment ist das auch bei Dunkelheit kein Problem. Viele sagen es ist eine ganz besonders tolle Atmosphäre.

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