Heroes wear HAIX

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Die Natur entdecken – mit der CrossNature-Kollektion von HAIX®

Die Natur entdecken - mit der CrossNature-Kollektion von HAIX®

Den Sommer verlängern oder im Nebelmeer das letzte Laub an den Bäumen genießen – der Herbst bietet Outdoor- Fans zahlreiche Möglichkeiten, große und kleine Abenteuer zu erleben.

Wasserdicht und hoher Tragekomfort

Wasserdicht und hoher Tragekomfort

Mit der CrossNature-Kollektion bietet HAIX® dafür die passende Auswahl an Wander-, Trekking- und Jagdschuhen an. Alle Schuhe sind dank einer GORE-TEX® Membran wasserdicht, haben eine extrem rutschfeste Sohle – und punkten zusätzlich mit hohem Tragekomfort. Mit dem neuen NATURE CAMO hat die CrossNature-Familie in diesem Jahr noch einmal Zuwachs bekommen. Der bequeme und sportliche Allzweck-Jagdschuh überzeugt nicht nur optisch durch das modische Tarnmuster. Auch hinsichtlich Tragekomfort und Sicherheit erfüllt er höchste Ansprüche.

Längere Lebensdauer

Längere Lebensdauer

Der NATURE Camo GTX besteht aus hochwertigem Nubukleder und einem Textilmaterial in Camouflage- Optik. Handaufgezogene Gummistreifen im Spitzen- und Fersenbereich schützen das Leder vor Abrieb für eine noch längere Lebensdauer.

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für Outdoor-Einsätze auf abwechslungsreichem Terrain

Für Outdoor-Einsätze auf abwechslungsreichem Terrain

Im Inneren hält eine GORE-TEX Membran den Schuh wasserdicht und zugleich atmungsaktiv. Die rutschfeste VIBRAM-Sohle mit tiefem Geländeprofil eignet sich für Outdoor-Einsätze auf abwechslungsreichem Terrain. Die ausgeprägte Absatzfront gibt zusätzlichen Halt beim Bergabgehen. Für optimalen Klimakomfort sorgt das HAIX® Climate System. Es nutzt die natürliche Pumpbewegung, die beim Gehen entsteht, um Feuchtigkeit über die Ventilationsöffnungen an der Zunge nach außen zu transportieren. Damit die Füße sich das ganze Jahr hindurch wohlfühlen, bietet der NATURE Camo GTX zudem eine gute Kälte- und Wärmeisolation.

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1.000 Quadratmeter Erlebniswelt in Mainburg

1.000 Quadratmeter Erlebniswelt in Mainburg

Erhältlich ist der NATURE CAMO und die gesamte Cross- Nature-Kollektion, in der HAIX® World in Mainburg. Auf einer Fläche von rund 1.000 m2 können die Besucher tief in die Welt der Marke HAIX und ihrer Produkte eintauchen. „Wir wollen hier mehr zeigen, als ein paar ansehnlich ausgestellte Produkte“, sagt Matthias Kessler, Head of Store Management bei HAIX. „In der HAIX World verbinden wir Verkaufsflächen mit Erlebnisbereichen. Wir geben außerdem einen Einblick in die Geschichte von HAIX und die Fertigung unserer Produkte.“ In speziellen Bereichen können die Produkte von HAIX vor Ort getestet werden. Der Restaurantbereich, die „Fire Station 48“ – in Anlehnung an das Gründungsjahr der Firma – versorgt die Besucher der HAIX World mit kalten und heißen Getränken und Snacks.

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Blick in die Fabrik

Blick in die Fabrik

Im angeschlossene Museumsbereich wird die Entwicklung der Schuhproduktion von den frühen Anfängen bis heute gezeigt. Zwei große Panoramascheiben zeigen dann den Kontrast: Die HAIX World ist direkt verbunden mit der Produktion in Mainburg. Durch die Fenster können die Besucher einen Blick in die Fabrik werfen und einen Eindruck davon gewinnen, wie hochwertige Produkte in einer der modernsten Schuhfertigungen Europas entstehen. Ein virtueller Rundgang führt die Besucher zusätzlich durch das Werk in Kroatien.

Anschrift

Anschrift

HAIX World
Auhofstr. 10 · 84048 Mainburg

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr.: 09.00 – 18.00 Uhr
Samstag: 09.00 – 13.00 Uhr

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Mit dem Zwerg in die Berg‘

Was bergbegeisterte Eltern beim Wandern mit Baby beachten sollten

Was bergbegeisterte Eltern beim Wandern mit Baby beachten sollten

Passionierte Gipfelstürmer, Frischluftjunkies und Mikroabenteurer können von den bayerischen Wäldern, Wiesen, Bergen und Tälern gar nicht genug bekommen. Und auch wenn sie einen neuen Erdenbürger in ihrem Leben willkommen heißen und die Welt erst einmal Kopf steht, zieht es sie früher oder später wieder in die heimische Natur. Und das ist auch gemeinsam mit dem Sprössling überhaupt kein Problem – solange man sich langsam an die Sache herantastet und das Baby sachte an das liebste Hobby heranführt.

Früh übt sich, wer ein Bergsteiger werden will

Früh übt sich

Ab wann kann man eigentlich mit dem Baby auf Wandertour gehen? Im Prinzip sobald sich der Winzling bereits an längere Spaziergänge gewöhnt hat. Innerhalb des ersten Lebensjahres sollten jedoch hohe Höhen vermieden werden und die 1500-Meter-Marke nicht überschritten werden. Und auch raschen Höhenunterschieden sollten sie nicht ausgesetzt werden. Es muss aber ja auch nicht immer ein Gipfel sein. Traumhafte Naturerlebnisse erwarten uns schließlich auch in niedrigeren Höhen.

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Zeit einplanen

Zeit einplanen

Die erste Tour mit dem Baby sollte eher kürzer ausfallen, damit man zu Beginn Erfahrungen sammeln kann. Außerdem sollte man mit Baby mehr Zeit einplanen. Eine zweistündige Tour kann schneller als gedacht in eine Vier-Stunden-Wanderung ausarten. Vor allem die Pausen und Mahlzeiten können schon mal länger ausfallen. Wie lange und wo man wandert, hängt aber letztlich immer auch von eurem Nachwuchs ab, denn jedes Baby ist anders und reagiert unterschiedlich auf einen Wanderausflug.

Kinderwagen, Tragetuch oder doch lieber Kraxe?

Kinderwagen, Tragetuch oder doch lieber Kraxe?

Wer sich beim Transport des Babys für den Kinderwagen entscheidet, hat den Vorteil, dass dieser viel Stauraum mitbringt. Allerdings hat man natürlich mehr Last mitzuschleppen und auch die Auswahl an Touren ist recht eingeschränkt. Mehr Freiheiten bieten aber spezielle Outdoor-Kinderwägen, die meist leichter, wendiger und robuster sind – quasi die Geländewägen unter den Kinderwägen. Flexibler in der Tourenauswahl ist man jedoch mit einer Trage bzw. einem Tragetuch. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Nachwuchs direkt am Körper trägt und Körperwärme spenden kann. Dies kann allerdings auch schnell zum Nachteil werden, wenn man bei steilen Aufstiegen extrem schwitzt.

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Gut geplant

Gut geplant

Ansonsten muss man bedenken, dass die Person, die das Baby am Bauch oder Rücken transportiert, keinen Rucksack tragen kann. Es muss also auf jeden Fall eine weitere Person dabei sein, die das komplette Gepäck tragen muss. Die dritte Variante ist der Transport mit einer Kraxe, einem Tragerucksack, in dem das Baby aufrecht sitzt. Benutzt werden kann diese allerdings erst, wenn der Spross bereits selbstständig sitzen und den Kopf heben kann. Was die Kraxe so praktisch macht? Zum einen bietet sie im Gegensatz zur Trage zusätzlichen Stauraum für Babysachen und zum anderen hat das Baby einen fabelhaften Ausblick auf die beeindruckenden Naturlandschaften.

Bergtauglich eingepackt

Bergtauglich eingepackt

Das A und O beim Wandern mit Baby ist der Sonnenschutz. Vor allem die ganz Kleinen sollten nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Der Herbst ist also die perfekte Jahreszeit für eine ausgiebige Wanderung mit Baby. Sonnencreme und Kopfbedeckung sind aber auch in den kälteren Jahreszeiten ein absolutes Muss.

Auf das Zwiebelprinzip setzen

Auf das Zwiebelprinzip setzen

Grundsätzlich kühlen Babys deutlich schneller aus und überhitzen auch schneller, darum sollte man möglichst auf atmungsaktive Kleidung und auf das Zwiebelprinzip setzen. Am Nacken des Babys sollte man regelmäßig checken wie kalt bzw. warm ihm gerade ist. Macht man sich zu einer Wintertour auf, sollte man die zarte Babyhaut außerdem mit Kälteschutzcreme vor Wind und Minustemperaturen schützen.

Vorausplanung hilft

Vorausplanung hilft

Ein bisschen mehr Vorausplanung ist beim Wandern mit den Kleinen also schon gefragt. Am wichtigsten ist aber, dass ihr euch nicht zu große Ziele setzt, sondern ganz entspannt durch die regionalen Naturlandschaften streift – mit einem Tempo, das für euch und für die kleinen Outdoor- Abenteurer am angenehmsten ist.

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Rottaler Hoftour 2020

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Die Region kennenlernen

Die Region kennenlernen

Sie möchten Ihre Freizeit bei uns im Landkreis Rottal-Inn aktiv gestalten und alle Besonderheiten der Region kennenlernen? Dann besuchen Sie doch unsere Rottaler Hoftour. Bei diesem Erlebnisprogramm erhalten Sie authentische Einblicke in die natürliche „Erlebnis- und Genussregion“ des Rottals. Dabei dreht sich alles rund um den Bauernhof mit seinem Arbeitsalltag, seiner Tierwelt, seiner bäuerlichen Kultur, um das traditionelle Handwerk sowie um die regionale „Schmankerlküche“.

Vielfalt des regionalen Anbaus

Vielfalt des regionalen Anbaus

Durch die Angebote im Rahmen der Hoftour haben Sie die Möglichkeit, sich über die Vielfalt der Bewirtschaftungsweisen unserer Landwirte in unserer Region zu informieren. Begleiten Sie regionale Produkte vom Anbau bis zur Vermarktung und genießen Sie unsere Rottaler Spezialitäten direkt vor Ort in einer der schönsten Gegenden Niederbayerns.

Erlebnisprogramm

Erlebnisprogramm

Mit unserem Erlebnisprogramm erwarten Sie abwechslungsreiche Führungen und Veranstaltungen über den ganzen Landkreis verteilt. Von einem einzigartigen Bauernhofmuseum über faszinierende Steinbildhauerei bis hin zur traditionellen Schnapsbrennerei finden Sie in unserer Broschüre alles, was die Region auszeichnet.

 

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Auch 2020

Auch 2020 finden noch einige interessante Termine statt:

Das Programm zur Rottaler Hoftour im nächsten Jahr wird gerade erarbeitet und verspricht schon jetzt größtes Vergnügen.

 

Kulturelle Einblicke

Lassen Sie die Rottaler Hoftour zu einem Ort der Begegnung, der intensiven Gespräche und der besonderen Kulinarik werden. Erhalten Sie Einblicke in eine Kultur, die von Tradition geprägt ist, dabei aber stets die Gegenwart im Blick hat.

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Kostenlose Broschüre

Kostenlose Broschüre

Die kostenlose Broschüre zum Erlebnisprogramm erhalten Sie im

Tourismusbüro des Landkreises Rottal-Inn
Tel. 08561 20 268 oder per Email an ferienregion@rottal-inn.de
www.rottal-inn.de (Tourismus)

Die etwas andere Grenzerfahrung

Erlebnisreich wandern

Erlebnisreich wandern auf dem Limeswanderweg mit spannenden Einblicken in die römische Vergangenheit

Mit einer Gesamtlänge von 550 Kilometern ist der Obergermanisch-Raetische Limes, der eine künstliche Barriere zwischen Rhein und Donau bildete, eines der wichtigsten archäologischen Denkmäler Europas. Der Limes ist ein Grenzwall, der die einstige Grenze zwischen dem römischen Imperium und den Germanen markierte. Angelegt wurde der Abschnitt, der sich von Rheinland-Pfalz über Hessen und Baden-Württemberg bis nach Bayern erstreckt, zwischen dem 1. und 5. Jahrhundert nach Christus.

UNESCO-Weltkulturerbe

UNESCO-Weltkulturerbe

Seit dem Jahr 2005 zählt der Obergermanisch-Raetische Limes sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zum Welterbe gehören aber nicht nur die Steinmauer und die Limestürme, sondern auch die zahlreichen Kastelle mit Zivilsiedlungen und großzügigen Badeanlagen, die sich unweit der Grenzbauten befinden.

Römische Ruinen

Römische Ruinen

Einige römische Ruinen sind noch heute gut in der Landschaft auszumachen. Andere wurden über die Jahre behutsam ausgegraben und konserviert, und können so von Geschichtsinteressierten bestaunt werden. Bei den Ausgrabungen konnten außerdem zahlreiche spannende Fundstücke zutage gebracht werden, die z. B. im Römermuseum in Weißenburg in Bayern ausgestellt werden.

Mächtig naturgewaltig

Militärisches Frühwarnsystem

Doch welche Funktion hatte der Limes eigentlich? Etwa die Abwehr von feindlichen Angriffen? Nicht ganz – vielmehr diente er als eine Art militärisches Frühwarnsystem und als Zollgrenze für den täglichen Personen- und Warenverkehr.

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Natur trifft Kultur: der Limeswanderweg

Natur trifft Kultur: der Limeswanderweg

Wie könnte man die imposanten Kulturschätze besser kennenlernen, als zu Fuß? Die römischen Überbleibsel verschmelzen malerisch mit den traumhaften Landschaften entlang des Limes und zu unserem Glück gibt es einen bestens markierten Wanderweg, der uns auf den Spuren der antiken Römer wandeln lässt: der Limeswanderweg.

Auf 115 Kilometern führt uns der Limeswanderweg durch die atemberaubende Natur- und Kulturlandschaft des Altmühltals, mit ihren Wacholderheiden, Buchenwäldern, endlosen Feldern, Ruinen und rekonstruierten Türmen und Kastellen. Verlaufen kann man sich auf dem optimal ausgeschilderten Wanderweg eigentlich kaum – trotzdem sollte man immer eine Karte oder ein Navigationsgerät zur Hand haben, man kommt nämlich nur an wenigen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten vorbei. Den ein oder anderen Abstecher sollte man also möglichst vorausplanen.

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Schnurstracks über Felder & Wiesen

Schnurstracks über Felder & Wiesen

Eine Besonderheit des Wanderweges: Weil die Römer ihre Grenzanlagen an vielen Stellen pfeilgerade erbaut haben, verläuft auch die Tour kilometerlang geradewegs über Felder, Wiesen und am Waldrand entlang.

5 Etappen

5 Etappen

Der Limeswanderweg im Altmühltal lässt sich auf fünf Etappen erwandern. Unser Startpunkt liegt im mittelfränkischen Gunzenhausen und das Ziel 115 Wanderkilometer entfernt, im niederbayerischen Bad Gögging. Im Folgenden erfahrt ihr, welche Abenteuer euch auf den einzelnen Etappen erwarten!

Spurensuche am Limes

Spurensuche am Limes: Auf fünf Etappen von Gunzenhausen nach Bad Gögging

Etappe 1: Von Gunzenhausen nach Ellingen

Wir starten unsere Tour entlang des Limes im Erholungsort Gunzenhausen, der direkt am Altmühlsee gelegen ist. Mit ihren 16.500 Einwohnern gilt die Stadt als Zentrum des Fränkischen Seenlands und befi ndet sich noch außerhalb des Naturparks Altmühltal.

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Altmühltal-Panoramaweg

Startpunkt:
Altmühltal-Panoramaweg

Gunzenhausen ist übrigens auch der Startpunkt für den 200 Kilometer langen Altmühltal-Panoramaweg, der bis nach Kelheim führt. Bevor wir mit unserer Wanderung starten, lohnt es sich, durch den historischen Stadtkern mit seinen traditionellen fränkischen Bauten zu schlendern und anschließend dem Museum für Vor- und Frühgeschichte einen Besuch abzustatten.

Rekonstruierte Wachttürme

Rekonstruierte Wachttürme

Optimal auf die Wanderung einstimmen kann man sich im Burgstallwald, der sich östlich des Stadtkerns befindet, wo uns ausgeschilderte Gehwege zu rekonstruierten Wachttürmen und einem Römerkastell führen. Wir verlassen Gunzenhausen Richtung Osten und wandern am ersten Tag über Wiesen, vorbei an Pfofeld und Thannhausen und bleiben dabei immer nah am Limes. Für den letzten Abschnitt der ersten Etappe wenden wir uns südlich vom Limes ab und erreichen nach einem Tagesmarsch von 23 Kilometern die Stadt Ellingen.

Etappe 2: Von Ellingen nach Erkertshofen

Etappe 2: Von Ellingen nach Erkertshofen

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg zurück zum Limes und stoßen unterwegs auf das Kastell Ellingen, ein römisches Militärlager, das knapp zwei Kilometer südlich des Limes errichtet wurde. Bis heute ist unklar, warum es an dieser Stelle erbaut wurde, denn die Grenzanlagen waren vom Kastell aus gar nicht einsehbar. Über den Ort Höttingen geht es dann zurück zum Limes. Am Rand von Rohrbach erwartet uns mit der steinernen Rinne ein echtes Highlight. Der natürliche Kalktuffdamm mit ca. 60 Metern Länge und bis zu 1,5 Metern Breite ist eine Erhöhung, die mit Gras, Moosen und Farnen bewachsen ist, auf der ein sanftes Wasserrinnsal bergab fließt. Anschließend geht es ein Stück bergauf bis nach Oberhochstatt und dann weiter an den südlichen Rand von Burgsalach.

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Einzigartiges Bauwerk

Einzigartiges Bauwerk

Dort erwarten uns die Grundmauern des Kleinkastells Burgus, ein Bauwerk, das in seiner Bauweise in Europa einzigartig ist. Ab jetzt geht es schnurstracks am Raitenbucher Forst entlang. Nach stattlichen 31 Kilometern kommen wir an unserem Tagesziel in Erkertshofen an.

Etappe 3: Von Erkertshofen nach Denkendorf

Etappe 3: Von Erkertshofen nach Denkendorf

Für Römerfans gibt es auch am dritten Tag unserer Tour wieder einiges zu entdecken. Nachdem wir Erkertshofen hinter uns gelassen haben, begegnen wir einer eindrucksvollen Rekonstruktion eines steinernen Limeswachtturms. Hier lohnt es sich, einen Blick hineinzuwerfen, hinaufzusteigen und einen wunderschönen Weitblick über das Altmühltal zu genießen. Als nächstes führt uns der Weg durch ein schattiges Waldstück und kurz darauf über die weite Jurahochebene. Wir nähern uns der Altmühl und stoßen auf einen hölzernen Wachtturm. Jetzt erreichen wir Kipfenberg an der Altmühl und besuchen das Römer und Bajuwaren Museum auf der Burg Kipfenberg. Anschaulich und verständlich werden uns hier der Aufbau und Untergang des römischen Imperiums und der Alltag der Soldaten am Limes nähergebracht. Mit gestilltem Wissensdurst machen wir uns nach Denkendorf auf und passieren den geografischen Mittelpunkt Bayerns. In Denkendorf angekommen, können wir stolz auf 22 zurückgelegte Wanderkilometer zurückblicken.

Etappe 4: Von Denkendorf nach Altmannstein

Etappe 4: Von Denkendorf nach Altmannstein

Am vorletzten Tag nehmen wir uns 18 Kilometer Wanderstrecke vor und starten von Denkendorf aus in Richtung Osten. Der Großteil dieser Etappe verläuft durch den 5562 Hektar großen Köschinger Forst. Bevor wir Altmannstein erreichen, kommen wir an Sandersdorf, Neuenhinzenhausen und Sollern vorbei. Durch alle drei Orte fließt die Schambach, die uns zu unserem heutigen Tagesziel begleitet.

Rätselhafter Limesknick

Rätselhafter Limesknick

Westlich von Altmannstein weist der Limes übrigens eine Besonderheit auf: Dort im idyllischen Schambachtal macht der Grenzwall seinen berühmten „Limesknick“. Zwischen Schamhaupten und Sandersdorf quert er das Tal und obwohl ihn dieses nicht zum Umlenken zwingt, verläuft er auf sechs Kilometern nördlich der Schambach. Warum der Limes diesen Umweg einschlägt, wird noch heute diskutiert. Möglich ist, dass die Sicherung der Wasserversorgung eine wichtige Rolle spielte.

Etappe 5: Von Altmannstein nach Bad Gögging

Etappe 5: Von Altmannstein nach Bad Gögging

Wir verlassen Altmannstein im Süden und wandern durch ein kurzes Waldstück. Wir durchqueren Hagenhill und stampfen wieder Seite an Seite mit dem Limes, der bereits wieder seine ursprüngliche südöstliche Richtung eingenommen hat. Schnurgerade laufen wir auf die Donau zu, die an dieser Stelle als „nasser Limes“ bezeichnet wird, weil sie die Funktion des Grenzwalls übernahm. Am Fluss angekommen, geht es Richtung Süden weiter, entlang des westlichen Donauufers. Bei der Gemeinde Einigen überqueren wir die Donau mit der Fähre. Auf der anderen Seite erwartet uns das Kastell Abusina, das für die Überwachung des „nassen Limes“ verantwortlich war. Dabei handelt es sich außerdem um die einzige in ihrem Mauerbestand völlig freigelegte Wehranlage Bayerns. Die dort stationierten Römer entdeckten die heilende Wirkung des Schwefelwassers der Bad Gögginger Quellen und errichteten direkt am Kastell eine Badeanlage. Bei Eining mündet die Abens von rechts in die Donau. Wir folgen ihr weiter südlich bis wir nach einem Tagesmarsch von 22 Kilometern Bad Gögging erreichen. Nach unserer fünftägigen Wanderung tauchen wir – wie einst die römischen Legionäre – im wohltuenden Thermalwasser ab, für das der Kurort bekannt ist. Die ersten Bad Gögginger Badeanlagen wurden bereits 80 vor Christus von Kaiser Trajan erbaut, deren Überreste im Römischen Museum für Kur- und Badewesen in der Kirche St. Andreas bewundert werden können.

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Nur wenig Zeit im Gepäck?

Nur wenig Zeit im Gepäck?

Wer die römische Grenzmauer bei einer Tagestour entdecken möchte, kann sich eine der vielen Schlaufen entlang des Limeswanderwegs aussuchen. Zum Beispiel den 13 Kilometer langen Rundweg am Kastell Einig. Dabei folgt man der Markierung „Römerschlaufe am Jurasteig“ und spaziert zunächst an der Abens entlang.

Zurück zum Ausgangspunkt

Zurück zum Ausgangspunkt

Steil bergauf geht’s zum Kastell Abusina und weiter in Richtung Sittling. Entlang des Hochwasserdammes folgen wir dem Weg in den Ortskern von Bad Gögging. Wir verlassen den Kurort in Richtung Sandharlanden, wo uns die Beschilderung – vorbei am Wein- und Sandberg – zurück zu unserem Ausgangspunkt leitet.

Go Green

Go Green

Tut der Umwelt etwas Gutes und fahrt mit der Bahn statt mit dem Auto nach Gunzenhausen. Von Bad Gögging zurück nach Ingolstadt geht es dann mit dem Bus.

Seid ihr fit für die Piste?

Für mehr Sicherheit und Fahrspass!

Für mehr Sicherheit und Fahrspass!

Wenn in den Bergen der erste Schnee fällt und die Pisten präpariert werden, ist sie wieder da: die Zeit des Wintersports. Dann können wir es kaum noch erwarten, durch den glitzernden Schnee zu stapfen und schwungvoll über die frisch gespurten Pisten zu rauschen.

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Voller Vorfreude

Voller Vorfreude

Schon Tage zuvor werden die Ski voller Vorfreude aus dem Keller geholt, am Wochenende endlich angeschnallt und dann wird die langersehnte Skipiste unsicher gemacht. Den Ausdruck „unsicher machen“ muss man an dieser Stelle aber leider wörtlich nehmen. Die meisten Hobbyskifahrer begeben sich nämlich meist ohne jegliche Vorbereitung auf den Berg und werden damit zur Gefahr – nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere.

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Vorlaufzeit nehmen!

Vorlaufzeit nehmen!

Es sind vor allem Skifahrer, die ansonsten eher zu den Sportmuffeln gehören und ihren Körper das ganze Jahr über kaum trainieren, die ihre Leistungsfähigkeit überschätzen. Hier gilt: Unbedingt ein wenig Vorlaufzeit nehmen, um sich auf die rasanten und anstrengenden Talfahrten vorzubereiten. Besonders hoch ist das Verletzungsrisiko, wenn man Carving-Skier nutzt. Die Gefahr des Kontrollverlustes ist bei ihnen noch höher, außerdem werden die Knie stärker beansprucht. Darum ist es ideal, wenn man sich als untrainierter Skifahrer sechs bis neun Wochen vor Beginn der Saison mit Skigymnastik auf den Wintersport vorbereitet. Dann heißt es dreimal die Woche mindestens 30 Minuten Skigymnastik und zweimal die Woche Ausdauersport machen. Wichtig ist vor allem die Kräftigung der Beine, die beim Skifahren besonders belastet werden. Ein gewisses Mindestmaß an Kondition ist aber natürlich auch ein Muss. Mit Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking bereitet man das Herz-Kreislaufsystem auf die Skiabfahrten vor. Auch Übungen zur Stärkung der Bauch-, Rücken- und Rumpfmuskulatur sollten Teil des Trainingsplans sein.

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1. Kniebeugen

1. Kniebeugen

Doch jetzt zu den Übungen: Damit die Oberschenkel nach der ersten Fahrt nicht höllisch brennen, sollte man diese mit Kniebeugen kräftigen, die gleichzeitig auch das Becken mobilisieren. Dazu nimmt man einen schulterbreiten Stand ein und beugt die Knie, bis sie etwa waagerecht zum Boden stehen. Knie und Fuß sollten dabei in die gleiche Richtung zeigen. Die Arme kann man zur besseren Balance nach vorne ausstrecken.

2. Abfahrtshocke

2. Abfahrtshocke

Diese Übung ist für die Vorbereitung aufs Skifahren perfekt, weil sie nicht nur die Oberschenkelmuskulatur stärkt, sondern auch den Rumpf stabilisiert. Wir stellen uns hüftbreit hin und gehen mit den Knien nach unten, bis sie einen 90-Grad-Winkel ergeben. In dieser Position verharren wir für 20 bis 40 Sekunden. Um die Übung etwas anstrengender zu gestalten, kann man auch, statt die Position zu halten, das Gesäß leicht auf und ab bewegen, als würde man über eine Buckelpiste fahren.

3. Wandsitzen

3. Wandsitzen

Mit aufrechtem Oberkörper lehnt der Rücken an der Wand, sodass Ober- und Unterschenkel einen rechten Winkel ergeben. Die Position für 45 Minuten halten. Damit verbessert man die Kraftausdauer von Oberschenkel und Po.

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4. Side Planks

4. Side Planks

Gut für die seitliche Rumpfstabilität sind sogenannte Side Planks. Dafür nimmt man eine Seitenlage ein und stützt sich auf den Unterarm. Die Beine liegen gerade übereinander. Jetzt hebt man die Hüfte vom Boden bis Rumpf und Beine eine Linie ergeben. Diese Position für 45 Sekunden halten, dann die Hüfte wieder absenken und die Übung zur anderen Seite wiederholen.

5. Ausfallschritt

5. Ausfallschritt

Mit dem Ausfallschritt trainieren wir nicht nur das Knie- und Sprunggelenk, sondern auch unsere Koordination. Dafür machen wir mit einem Bein einen großen Schritt nach vorne, wobei die Unter- und Oberschenkel einen Winkel von 90 Grad nicht unterschreiten dürfen. Wichtig ist, dass das vordere Knie nicht über die Fußspitzen hinausragt. Anschließend stößt man sich mit dem vorderen Fuß zurück in die Ausgangsposition und wiederholt die Übung mit
dem anderen Bein.

6. Morgens, bevor wir auf die Piste gehen

6. Morgens, bevor wir auf die Piste gehen

Sowohl Trainierte als auch Untrainierte sollten jeden Morgen, bevor es los ins Skigebiet geht, den Rumpf mobilisieren. Folgende Übung ist dafür ideal: In den Vierfüßlerstand gehen und den Rücken durchstrecken („Pferderücken“). Danach krümmt man den Rücken („Katzenbuckel“) und bewegt den Kopf in Richtung Brust.

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Biathlon für Jedermann

Ski anschnallen, Gewehr laden und Wettkampfatmosphäre schnuppern

Ski anschnallen, Gewehr laden und Wettkampfatmosphäre schnuppern

Biathlon gehört in Deutschland zu den beliebtesten Wintersportarten überhaupt. Die spannenden Wettkämpfe locken Millionen Menschen vor den Fernseher – und viele sogar direkt an die Biathlonstrecken, um ihre Favoriten vor Ort anzufeuern. Auf die Idee, sich selbst einmal an diesem rasanten Sport auszuprobieren, kommen jedoch die wenigsten. Vielleicht gehen sogar einige irrtümlicherweise davon aus, dass es dazu gar keine Möglichkeit gibt – dem ist nämlich absolut nicht so. Allein in Bayern gibt es zahlreiche Anlaufstellen für Biathlon-Fans, die gerne einmal in die Spuren von Medaillengewinnern treten wollen.

Bild Biathlon

Auf der richtigen Spur

Auf der richtigen Spur

Doch was ist eigentlich das Faszinierende an dieser Sportart? Das Wort Biathlon bedeutet grundsätzlich Zweikampf. In diesem Fall ist die Kombination aus Langlaufen und Schießen gemeint. Mit dem Gewehr auf dem Rücken wird bis zu den Schießständen langgelaufen. Dort müssen die Athleten 50 Meter entfernte Zielschreiben im Stehen oder Liegen treffen. Der Wechsel zwischen Ausdauer und Dynamik und der absoluten Ruhe und Konzentration macht Biathlon so spannend. Besonders beim Schießen fiebern die Zuschauer mit, weil schon ein kleiner Fehler einen großen Einfluss auf die Platzierung haben kann. Doch wie hat sich diese Wintersportart eigentlich entwickelt?

Die ersten Vorläufer

Die ersten Vorläufer

So verrückt es auch klingt, das Grundprinzip von Biathlon nutzte man schon vor 5000 Jahren als Form der Jagd. Forscher konnten herausfinden, dass sich Bewohner Nordeuropas bereits eine Art „Ur-Skier“ konstruiert haben, um auf der bewaffneten Jagd nach Tieren nicht im Schnee einzusinken.

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Wettkampf unter Soldaten

Wettkampf unter Soldaten

Ebenfalls in Skandinavien sollen in der Zeit um 1200 bereits bewaffnete Skiläufer zum Einsatz gekommen sein. In Mitteleuropa dauerte es aber noch einige Jahrhunderte, bis Soldaten mit Skiern und Waffen ausgerüstet wurden, etwa im ersten und zweiten Weltkrieg. Dass das bewaffnete Skilaufen ein durchaus forderndes Training für Soldaten ist, wurde den großen Militärmächten aber schon früher klar. Der erste Wettkampf unter Soldaten fand 1767 an der schwedisch-norwegischen Grenze statt. Seitdem verbreitete sich dieser sportliche Wettkampf immer weiter. Der erste deutsche Wettkampf fand übrigens 1902 in der Stadt Goslar im heutigen Niedersachsen statt, als Teamwettkampf – ähnlich wie die heutige Staffel. Seitdem hat sich Biathlon immer wieder verändert und wurde schließlich eine Disziplin bei den Olympischen Winterspielen, wobei es anfangs nur das Einzelrennen der Herren gab. Später kamen für Männer und Frauen noch Sprint, Massenstart, Staffel und Verfolgung dazu.

Selbst zum Biathleten werden

Selbst zum Biathleten werden

Der Nervenkitzel, bei den Biathlon-Meisterschaften zuzusehen, ist schon was ganz Besonderes – sich selbst einmal auf den kilometerlangen Strecken auszuprobieren und die Spannung aus der Perspektive der Athleten zu erleben ist aber nochmal eine ganz andere Erfahrung. Diesen Wunsch, den vielen Biathlon-Fans hegen, können zahlreiche Biathlon-Anlaufstellen in Bayern erfüllen. Für unsere Region ist beispielsweise die Skistation am Fuße des Großen Arber sehr interessant. Hier kann man sich ganz wie ein Biathlon-Profi fühlen und auf acht verschiedenen Streckenabschnitten und einem Schießstand mit 30 Bahnen sein Können beweisen. Mit dem Bayerischen Wald als traumhafte Kulisse kann man erst einmal einen Schnupperkurs machen und sich dann nach Lust und Laune austoben. Besonderen Spaß macht es auch, sich mit Freunden oder Kollegen im Rahmen eines privaten Biathlon-Wettkamps zu messen – viele Biathlonanlagen lassen sich auch für Events buchen und veranstalten für größere Gruppen sogar „fast“ echte Wettkämpfe.

Und los!

Also: Wen es beim Biathlon-Schauen jedes Mal in den Füßen juckt sollte sich einfach mal selbst die Skier anschnallen, sich beim Langlaufen auspowern und am Schießstand dann versuchen, trotz des rasenden Pulses eine ruhige Hand zu bewahren.

Biathlon für jedermann

Ski anschnallen, Gewehr laden und Wettkampfatmosphäre schnuppern

Ski anschnallen, Gewehr laden und Wettkampfatmosphäre schnuppern

Biathlon gehört in Deutschland zu den beliebtesten Wintersportarten überhaupt. Die spannenden Wettkämpfe locken Millionen Menschen vor den Fernseher – und viele sogar direkt an die Biathlonstrecken, um ihre Favoriten vor Ort anzufeuern. Auf die Idee, sich selbst einmal an diesem rasanten Sport auszuprobieren, kommen jedoch die wenigsten. Vielleicht gehen sogar einige irrtümlicherweise davon aus, dass es dazu gar keine Möglichkeit gibt – dem ist nämlich absolut nicht so. Allein in Bayern gibt es zahlreiche Anlaufstellen für Biathlon-Fans, die gerne einmal in die Spuren von Medaillengewinnern treten wollen.

Bild Biathlon

Auf der richtigen Spur

Auf der richtigen Spur

Doch was ist eigentlich das Faszinierende an dieser Sportart? Das Wort Biathlon bedeutet grundsätzlich Zweikampf. In diesem Fall ist die Kombination aus Langlaufen und Schießen gemeint. Mit dem Gewehr auf dem Rücken wird bis zu den Schießständen langgelaufen. Dort müssen die Athleten 50 Meter entfernte Zielschreiben im Stehen oder Liegen treffen. Der Wechsel zwischen Ausdauer und Dynamik und der absoluten Ruhe und Konzentration macht Biathlon so spannend. Besonders beim Schießen fiebern die Zuschauer mit, weil schon ein kleiner Fehler einen großen Einfluss auf die Platzierung haben kann. Doch wie hat sich diese Wintersportart eigentlich entwickelt?

Die ersten Vorläufer

Die ersten Vorläufer

So verrückt es auch klingt, das Grundprinzip von Biathlon nutzte man schon vor 5000 Jahren als Form der Jagd. Forscher konnten herausfinden, dass sich Bewohner Nordeuropas bereits eine Art „Ur-Skier“ konstruiert haben, um auf der bewaffneten Jagd nach Tieren nicht im Schnee einzusinken.

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Wettkampf unter Soldaten

Wettkampf unter Soldaten

Ebenfalls in Skandinavien sollen in der Zeit um 1200 bereits bewaffnete Skiläufer zum Einsatz gekommen sein. In Mitteleuropa dauerte es aber noch einige Jahrhunderte, bis Soldaten mit Skiern und Waffen ausgerüstet wurden, etwa im ersten und zweiten Weltkrieg. Dass das bewaffnete Skilaufen ein durchaus forderndes Training für Soldaten ist, wurde den großen Militärmächten aber schon früher klar. Der erste Wettkampf unter Soldaten fand 1767 an der schwedisch-norwegischen Grenze statt. Seitdem verbreitete sich dieser sportliche Wettkampf immer weiter. Der erste deutsche Wettkampf fand übrigens 1902 in der Stadt Goslar im heutigen Niedersachsen statt, als Teamwettkampf – ähnlich wie die heutige Staffel. Seitdem hat sich Biathlon immer wieder verändert und wurde schließlich eine Disziplin bei den Olympischen Winterspielen, wobei es anfangs nur das Einzelrennen der Herren gab. Später kamen für Männer und Frauen noch Sprint, Massenstart, Staffel und Verfolgung dazu.

Selbst zum Biathleten werden

Selbst zum Biathleten werden

Der Nervenkitzel, bei den Biathlon-Meisterschaften zuzusehen, ist schon was ganz Besonderes – sich selbst einmal auf den kilometerlangen Strecken auszuprobieren und die Spannung aus der Perspektive der Athleten zu erleben ist aber nochmal eine ganz andere Erfahrung. Diesen Wunsch, den vielen Biathlon-Fans hegen, können zahlreiche Biathlon-Anlaufstellen in Bayern erfüllen. Für unsere Region ist beispielsweise die Skistation am Fuße des Großen Arber sehr interessant. Hier kann man sich ganz wie ein Biathlon-Profi fühlen und auf acht verschiedenen Streckenabschnitten und einem Schießstand mit 30 Bahnen sein Können beweisen. Mit dem Bayerischen Wald als traumhafte Kulisse kann man erst einmal einen Schnupperkurs machen und sich dann nach Lust und Laune austoben. Besonderen Spaß macht es auch, sich mit Freunden oder Kollegen im Rahmen eines privaten Biathlon-Wettkamps zu messen – viele Biathlonanlagen lassen sich auch für Events buchen und veranstalten für größere Gruppen sogar „fast“ echte Wettkämpfe.

Und los!

Und los!

Also: Wen es beim Biathlon-Schauen jedes Mal in den Füßen juckt sollte sich einfach mal selbst die Skier anschnallen, sich beim Langlaufen auspowern und am Schießstand dann versuchen, trotz des rasenden Pulses eine ruhige Hand zu bewahren.

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Seid ihr fit für die Piste?

Für mehr Sicherheit und Fahrspaß!

Für mehr Sicherheit und Fahrspass!

Wenn in den Bergen der erste Schnee fällt und die Pisten präpariert werden, ist sie wieder da: die Zeit des Wintersports. Dann können wir es kaum noch erwarten, durch den glitzernden Schnee zu stapfen und schwungvoll über die frisch gespurten Pisten zu rauschen. Schon Tage zuvor werden die Ski voller Vorfreude aus dem Keller geholt, am Wochenende endlich angeschnallt und dann wird die langersehnte Skipiste unsicher gemacht. Den Ausdruck „unsicher machen“ muss man an dieser Stelle aber leider wörtlich nehmen. Die meisten Hobbyskifahrer begeben sich nämlich meist ohne jegliche Vorbereitung auf den Berg und werden damit zur Gefahr – nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere.

Bild Schuhe

ein wenig Vorlaufzeit

ein wenig Vorlaufzeit

Es sind vor allem Skifahrer, die ansonsten eher zu den Sportmuffeln gehören und ihren Körper das ganze Jahr über kaum trainieren, die ihre Leistungsfähigkeit überschätzen. Hier gilt: Unbedingt ein wenig Vorlaufzeit nehmen, um sich auf die rasanten und anstrengenden Talfahrten vorzubereiten. Besonders hoch ist das Verletzungsrisiko, wenn man Carving-Skier nutzt.

Die Gefahr des Kontrollverlustes

Die Gefahr des Kontrollverlustes ist bei ihnen noch höher, außerdem werden die Knie stärker beansprucht. Darum ist es ideal, wenn man sich als untrainierter Skifahrer sechs bis neun Wochen vor Beginn der Saison mit Skigymnastik auf den Wintersport vorbereitet. Dann heißt es dreimal die Woche mindestens 30 Minuten Skigymnastik und zweimal die Woche Ausdauersport machen.

Bild Hanteln

Der Trainingsplan

Der Trainingsplan

Wichtig ist vor allem die Kräftigung der Beine, die beim Skifahren besonders belastet werden. Ein gewisses Mindestmaß an Kondition ist aber natürlich auch ein Muss. Mit Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking bereitet man das Herz-Kreislaufsystem auf die Skiabfahrten vor. Auch Übungen zur Stärkung der Bauch-, Rücken- und Rumpfmuskulatur sollten Teil des Trainingsplans sein.

Bild Kniebeugen

1. Kniebeugen 

1. Kniebeugen

Doch jetzt zu den Übungen: Damit die Oberschenkel nach der ersten Fahrt nicht höllisch brennen, sollte man diese mit Kniebeugen kräftigen, die gleichzeitig auch das Becken mobilisieren. Dazu nimmt man einen schulterbreiten Stand ein und beugt die Knie, bis sie etwa waagerecht zum Boden stehen. Knie und Fuß sollten dabei in die gleiche Richtung zeigen. Die Arme kann man zur besseren Balance nach vorne ausstrecken.

2. Abfahrtshocke

2. Abfahrtshocke

Diese Übung ist für die Vorbereitung aufs Skifahren perfekt, weil sie nicht nur die Oberschenkelmuskulatur stärkt, sondern auch den Rumpf stabilisiert. Wir stellen uns hüftbreit hin und gehen mit den Knien nach unten, bis sie einen 90-Grad-Winkel ergeben. In dieser Position verharren wir für 20 bis 40 Sekunden. Um die Übung etwas anstrengender zu gestalten, kann man auch, statt die Position zu halten, das Gesäß leicht auf und ab bewegen, als würde man über eine Buckelpiste fahren.

Bild Flasche

Bild Side Planks

3. Side Planks

3. Side Planks

Gut für die seitliche Rumpfstabilität sind sogenannte Side Planks. Dafür nimmt man eine Seitenlage ein und stützt sich auf den Unterarm. Die Beine liegen gerade übereinander. Jetzt hebt man die Hüfte vom Boden bis Rumpf und Beine eine Linie ergeben. Diese Position für 45 Sekunden halten, dann die Hüfte wieder absenken und die Übung zur anderen Seite wiederholen.

4. Ausfallschritt

4. Ausfallschritt

Mit dem Ausfallschritt trainieren wir nicht nur das Knie- und Sprunggelenk, sondern auch unsere Koordination. Dafür machen wir mit einem Bein einen großen Schritt nach vorne, wobei die Unter- und Oberschenkel einen Winkel von 90 Grad nicht unterschreiten dürfen. Wichtig ist, dass das vordere Knie nicht über die Fußspitzen hinausragt. Anschließend stößt man sich mit dem vorderen Fuß zurück in die Ausgangsposition und wiederholt die Übung mit
dem anderen Bein.

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Pure Heiter Kite

Dynamischer Wintersport ganz ohne Lift und Berge

Dynamischer Wintersport ganz ohne Lift und Berge

Winter. Eis. Drachen. Nein, wir reden hier nicht von Game of Thrones, sondern vom Snowkiten, dem wohl abgehobensten Wintersporttrend der letzten Jahre. Das winterliche Pendant zum Kitesurfen garantiert puren Powder-Fun und lässt sich auch von Anfängern schnell erlernen. Das Praktische am Snowkiten: Man betreibt es abseits der präparierten Pisten auf freien verschneiten Flächen und spart sich die Kosten für einen Skipass. Man braucht also keine Abfahrtspiste und kann im flachen Gelände und sogar bergauf cruisen. Erfahrene Snowkiter wagen sich dabei an hohe akrobatische Spünge und gleiten mit einer unglaublichen Leichtigkeit durch die Lüfte, um anschließend wieder sanft auf dem Pulverschnee zu landen. Man fährt also wo es einem gefällt – natürlich darf man aber nicht einfach auf Privatgelände herumflitzen und sollte daher immer im Vorfeld klären, ob das Snowkiten an dem jeweiligen Ort tatsächlich erlaubt ist. Wichtig für die eigene Sicherheit ist auch, dass man sich für eine Fläche entscheidet, die frei von Straßen, Gebäuden, Stromleitungen und anderen Hindernissen ist.

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angetrieben durch die Kraft des Windes

angetrieben durch die Kraft des Windes

Um sich vom Wind über die weißen Felder ziehen zu lassen braucht man zum einen Ski oder ein Snowboard und zum anderen einen lenkbaren Zugdrachen, auch Kite genannt. Dieser ist 6 bis 15 ­Quadratmeter groß, hängt an langen Leinen und lässt uns – angetrieben durch die Kraft des Windes – lässig über Schnee und Eis gleiten. Auch als blutiger Anfänger lässt sich das Snow­kiten relativ schnell erlernen. Klar: Wer bereits sicher auf Skiern oder Snowboard unterwegs ist, macht ­besonders rasante Fortschritte.

In der Region durchstarten

In der Region durchstarten

Ein völlig neuer Trend ist das Snowkiten übrigens nicht – schon in den 1970er Jahren begeisterten sich Wintersportler für diesen actionreichen Sport. Heute ist der Einstieg aber deutlich einfacher als früher. Bei uns im Bayerischen Wald werden Kurse z. B. in Grafenau, Kreuzberg und Philippsreut angeboten. Hier kann man sich ganz langsam herantasten und bekommt das benötigte Material gestellt – auch die Ski- oder Snowboard-Ausrüstung kann ausgeliehen aber natürlich auch selbst mitgebracht werden.

3, 2, 1, LOS!

3, 2, 1, LOS!

Bevor es losgeht, wird der Schirm mit einem Gurt meist an der Hüfte fixiert und mit einer Stange ­gesteuert. Zum Starten muss der Schirm des Zugdrachen senkrecht über dem Kiter positioniert werden. Dazu wird stark an der Lenkstange gezogen, damit der Schirm emporsteigt und sich mit Luft füllt. Zur eigenen Sicherheit sollte das Snowkite über eine Safety Leash verfügen. Mit dieser Reißleine kann der Schirm in Notsituationen abgetrennt werden.

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Freestyle, Race und Hangtime

Freestyle, Race und Hangtime

Auch die Wettkampfszene hat sich beim Snow­kiten in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Die Sportler treten in drei Disziplinen an. Beim Freestyle führt der Kiter verschiedenste Tricks in der Luft aus. Beim Speed bzw. Race kommt es dagegen auf die Geschwindigkeit an. Die Geschwindigkeitsrekorde liegen bei über 100 Kilometer pro Stunde. Die dritte Disziplin ist Hangtime. Hierbei müssen die Kiter versuchen, so lange wie möglich in der Luft zu bleiben, bevor sie wieder landen. Bei guten Windverhältnissen können Profi-Snowkiter
bis zu 200 Meter weit fliegen.

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Drachenzähmen leicht gemacht

Drachenzähmen leicht gemacht

Wer sich auch einmal am Drachenzähmen versuchen will, kann sich ja diese Saison einfach mal für einen zwei- bis dreitägigen Grundkurs anmelden – innerhalb weniger Tage kann man so schon die ersten Erfolge erzielen. Dabei erlernt man nicht nur das sichere Starten und Landen, sondern auch theoretisches Wissen über Wind und Statik. Wer sich am dritten Tag dann schon ein bisschen sicherer fühlt, kann sich dann sogar schon an die ersten Sprünge wagen.

Tausche Reifen gegen Kufen

Auf der Skipiste wurde das Rad neu erfunden

Auf der Skipiste wurde das Rad neu erfunden

Ein Wintersportgerät erobert nach und nach die ­Skipisten unserer Region und auf der ganzen Welt: Das Snowbike begegnet uns in den letzten Jahren immer häufiger – uns wundert das wenig. Der clevere Hybrid aus Bike und Ski erinnert mit seinem kleinen Rahmen, dem Sattel und dem Lenker stark an ein BMX-Rad, nur die Reifen wurden durch Kufen ersetzt, die uns mit beachtlichem Tempo durch den Schnee flitzen lassen.

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Schwungvoll die Piste hinab

Schwungvoll die Piste hinab

Snowbiken ist die perfekte Wintersportart für alle, die noch nie Ski oder Snowboard gefahren sind – und nicht die Muße haben es in einem tagelangen Kurs zu lernen –, aber trotzdem schwungvoll die Piste hinunterpesen wollen. Ideal ist die Trendsportart auch für Wintersportler, die gerne mal was Neues ausprobieren wollen oder eine Alternative zum Rodeln suchen. Ähnlich wie das Rodeln lässt sich das Snowbiken sehr schnell lernen und man hat schon nach ein paar Abfahrten den Dreh raus. Damit aber wirklich alles glatt läuft, empfiehlt es sich, einen kurzen Einführungskurs zu machen, bei dem man die Basics der Fahrtechnik kennenlernt und die richtige Handhabung beim Liften verinnerlicht. Dann kann man schon nach kurzer Zeit blaue und rote Pisten problemlos befahren.

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Ein abenteuerlicher Skibike-Tag

Ein abenteuerlicher Skibike-Tag

Bevor es losgeht macht man sich erst einmal mit dem Gerät vertraut und beginnt mit ein paar Trockenübungen. Für das Snowbiken schnallt man sich zwei kleine Skier an und schwingt sich dann auf den Sattel. Danach stellen wir uns gleich der ersten Herausforderung: dem Skilift. Anfangs ist die Koordination dabei noch etwas schwierig. Vor allem das erste Aussteigen kann erst einmal in die Hose gehen, aber schon beim zweiten oder dritten Mal fällt es uns schon deutlich leichter. Oben angekommen geht es dann auch schon los: Wir wagen uns direkt auf die Piste und nehmen schnell Tempo auf. Bei dem Versuch uns sanft in die Kurven zu legen, sind wir erst noch etwas verkrampft. Aber schon nach kurzer Zeit werden wir immer lockerer und ziehen sanftere und präzisere Schwünge auf der weißen Pracht.

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Rasante Fortschritte

Rasante Fortschritte

Nach den ersten Abfahrten denken wir schon gar nicht mehr lange über die Fahrtechnik nach und genießen einfach nur noch den wilden Schneespaß. Wer sich dann schon sicher genug fühlt, fängt sogar schon mit den ersten Spielereien an, forciert an geeigneten Passagen das Tempo, traut sich vielleicht schon auf die Buckelpiste oder tastet sich an den Tiefschnee heran.

Sicheres Gefühl

Sicheres Gefühl

Je sicherer wir uns im Sattel fühlen, desto seltener benutzen wir unsere Ski zum Lenken oder Bremsen. In manchen Situationen geben sie uns trotzdem ein sicheres Gefühl und sind das Äquivalent zu Stützrädern am Fahrrad. Nach ein paar Stunden wird klar: Diese Wintersportart hat Suchtpotential! Bis es dämmert fahren wir unzählige Male hoch und runter und können es am Ende des Tages gar nicht erwarten, uns das nächste Mal auf das Skibike zu schwingen und durch den Schnee zu gleiten.

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Ausrüstung

Ausrüstung

Skibike, Kufen und Schuhe kann man vielerorts ausleihen, ebenso einen Helm. Mütze, Handschuhe, Ski- oder Snowboardbekleidung und Skibrille müssen mitgebracht werden.