Biathlon für jedermann

Ski anschnallen, Gewehr laden und Wettkampfatmosphäre schnuppern

Ski anschnallen, Gewehr laden und Wettkampfatmosphäre schnuppern

Biathlon gehört in Deutschland zu den beliebtesten Wintersportarten überhaupt. Die spannenden Wettkämpfe locken Millionen Menschen vor den Fernseher – und viele sogar direkt an die Biathlonstrecken, um ihre Favoriten vor Ort anzufeuern. Auf die Idee, sich selbst einmal an diesem rasanten Sport auszuprobieren, kommen jedoch die wenigsten. Vielleicht gehen sogar einige irrtümlicherweise davon aus, dass es dazu gar keine Möglichkeit gibt – dem ist nämlich absolut nicht so. Allein in Bayern gibt es zahlreiche Anlaufstellen für Biathlon-Fans, die gerne einmal in die Spuren von Medaillengewinnern treten wollen.

Bild Biathlon

Auf der richtigen Spur

Auf der richtigen Spur

Doch was ist eigentlich das Faszinierende an dieser Sportart? Das Wort Biathlon bedeutet grundsätzlich Zweikampf. In diesem Fall ist die Kombination aus Langlaufen und Schießen gemeint. Mit dem Gewehr auf dem Rücken wird bis zu den Schießständen langgelaufen. Dort müssen die Athleten 50 Meter entfernte Zielschreiben im Stehen oder Liegen treffen. Der Wechsel zwischen Ausdauer und Dynamik und der absoluten Ruhe und Konzentration macht Biathlon so spannend. Besonders beim Schießen fiebern die Zuschauer mit, weil schon ein kleiner Fehler einen großen Einfluss auf die Platzierung haben kann. Doch wie hat sich diese Wintersportart eigentlich entwickelt?

Die ersten Vorläufer

Die ersten Vorläufer

So verrückt es auch klingt, das Grundprinzip von Biathlon nutzte man schon vor 5000 Jahren als Form der Jagd. Forscher konnten herausfinden, dass sich Bewohner Nordeuropas bereits eine Art „Ur-Skier“ konstruiert haben, um auf der bewaffneten Jagd nach Tieren nicht im Schnee einzusinken.

Bild

Wettkampf unter Soldaten

Wettkampf unter Soldaten

Ebenfalls in Skandinavien sollen in der Zeit um 1200 bereits bewaffnete Skiläufer zum Einsatz gekommen sein. In Mitteleuropa dauerte es aber noch einige Jahrhunderte, bis Soldaten mit Skiern und Waffen ausgerüstet wurden, etwa im ersten und zweiten Weltkrieg. Dass das bewaffnete Skilaufen ein durchaus forderndes Training für Soldaten ist, wurde den großen Militärmächten aber schon früher klar. Der erste Wettkampf unter Soldaten fand 1767 an der schwedisch-norwegischen Grenze statt. Seitdem verbreitete sich dieser sportliche Wettkampf immer weiter. Der erste deutsche Wettkampf fand übrigens 1902 in der Stadt Goslar im heutigen Niedersachsen statt, als Teamwettkampf – ähnlich wie die heutige Staffel. Seitdem hat sich Biathlon immer wieder verändert und wurde schließlich eine Disziplin bei den Olympischen Winterspielen, wobei es anfangs nur das Einzelrennen der Herren gab. Später kamen für Männer und Frauen noch Sprint, Massenstart, Staffel und Verfolgung dazu.

Selbst zum Biathleten werden

Selbst zum Biathleten werden

Der Nervenkitzel, bei den Biathlon-Meisterschaften zuzusehen, ist schon was ganz Besonderes – sich selbst einmal auf den kilometerlangen Strecken auszuprobieren und die Spannung aus der Perspektive der Athleten zu erleben ist aber nochmal eine ganz andere Erfahrung. Diesen Wunsch, den vielen Biathlon-Fans hegen, können zahlreiche Biathlon-Anlaufstellen in Bayern erfüllen. Für unsere Region ist beispielsweise die Skistation am Fuße des Großen Arber sehr interessant. Hier kann man sich ganz wie ein Biathlon-Profi fühlen und auf acht verschiedenen Streckenabschnitten und einem Schießstand mit 30 Bahnen sein Können beweisen. Mit dem Bayerischen Wald als traumhafte Kulisse kann man erst einmal einen Schnupperkurs machen und sich dann nach Lust und Laune austoben. Besonderen Spaß macht es auch, sich mit Freunden oder Kollegen im Rahmen eines privaten Biathlon-Wettkamps zu messen – viele Biathlonanlagen lassen sich auch für Events buchen und veranstalten für größere Gruppen sogar „fast“ echte Wettkämpfe.

Und los!

Und los!

Also: Wen es beim Biathlon-Schauen jedes Mal in den Füßen juckt sollte sich einfach mal selbst die Skier anschnallen, sich beim Langlaufen auspowern und am Schießstand dann versuchen, trotz des rasenden Pulses eine ruhige Hand zu bewahren.

Bild Anzeige

Seid ihr fit für die Piste?

Für mehr Sicherheit und Fahrspaß!

Für mehr Sicherheit und Fahrspass!

Wenn in den Bergen der erste Schnee fällt und die Pisten präpariert werden, ist sie wieder da: die Zeit des Wintersports. Dann können wir es kaum noch erwarten, durch den glitzernden Schnee zu stapfen und schwungvoll über die frisch gespurten Pisten zu rauschen. Schon Tage zuvor werden die Ski voller Vorfreude aus dem Keller geholt, am Wochenende endlich angeschnallt und dann wird die langersehnte Skipiste unsicher gemacht. Den Ausdruck „unsicher machen“ muss man an dieser Stelle aber leider wörtlich nehmen. Die meisten Hobbyskifahrer begeben sich nämlich meist ohne jegliche Vorbereitung auf den Berg und werden damit zur Gefahr – nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere.

Bild Schuhe

ein wenig Vorlaufzeit

ein wenig Vorlaufzeit

Es sind vor allem Skifahrer, die ansonsten eher zu den Sportmuffeln gehören und ihren Körper das ganze Jahr über kaum trainieren, die ihre Leistungsfähigkeit überschätzen. Hier gilt: Unbedingt ein wenig Vorlaufzeit nehmen, um sich auf die rasanten und anstrengenden Talfahrten vorzubereiten. Besonders hoch ist das Verletzungsrisiko, wenn man Carving-Skier nutzt.

Die Gefahr des Kontrollverlustes

Die Gefahr des Kontrollverlustes ist bei ihnen noch höher, außerdem werden die Knie stärker beansprucht. Darum ist es ideal, wenn man sich als untrainierter Skifahrer sechs bis neun Wochen vor Beginn der Saison mit Skigymnastik auf den Wintersport vorbereitet. Dann heißt es dreimal die Woche mindestens 30 Minuten Skigymnastik und zweimal die Woche Ausdauersport machen.

Bild Hanteln

Der Trainingsplan

Der Trainingsplan

Wichtig ist vor allem die Kräftigung der Beine, die beim Skifahren besonders belastet werden. Ein gewisses Mindestmaß an Kondition ist aber natürlich auch ein Muss. Mit Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking bereitet man das Herz-Kreislaufsystem auf die Skiabfahrten vor. Auch Übungen zur Stärkung der Bauch-, Rücken- und Rumpfmuskulatur sollten Teil des Trainingsplans sein.

Bild Kniebeugen

1. Kniebeugen 

1. Kniebeugen

Doch jetzt zu den Übungen: Damit die Oberschenkel nach der ersten Fahrt nicht höllisch brennen, sollte man diese mit Kniebeugen kräftigen, die gleichzeitig auch das Becken mobilisieren. Dazu nimmt man einen schulterbreiten Stand ein und beugt die Knie, bis sie etwa waagerecht zum Boden stehen. Knie und Fuß sollten dabei in die gleiche Richtung zeigen. Die Arme kann man zur besseren Balance nach vorne ausstrecken.

2. Abfahrtshocke

2. Abfahrtshocke

Diese Übung ist für die Vorbereitung aufs Skifahren perfekt, weil sie nicht nur die Oberschenkelmuskulatur stärkt, sondern auch den Rumpf stabilisiert. Wir stellen uns hüftbreit hin und gehen mit den Knien nach unten, bis sie einen 90-Grad-Winkel ergeben. In dieser Position verharren wir für 20 bis 40 Sekunden. Um die Übung etwas anstrengender zu gestalten, kann man auch, statt die Position zu halten, das Gesäß leicht auf und ab bewegen, als würde man über eine Buckelpiste fahren.

Bild Flasche

Bild Side Planks

3. Side Planks

3. Side Planks

Gut für die seitliche Rumpfstabilität sind sogenannte Side Planks. Dafür nimmt man eine Seitenlage ein und stützt sich auf den Unterarm. Die Beine liegen gerade übereinander. Jetzt hebt man die Hüfte vom Boden bis Rumpf und Beine eine Linie ergeben. Diese Position für 45 Sekunden halten, dann die Hüfte wieder absenken und die Übung zur anderen Seite wiederholen.

4. Ausfallschritt

4. Ausfallschritt

Mit dem Ausfallschritt trainieren wir nicht nur das Knie- und Sprunggelenk, sondern auch unsere Koordination. Dafür machen wir mit einem Bein einen großen Schritt nach vorne, wobei die Unter- und Oberschenkel einen Winkel von 90 Grad nicht unterschreiten dürfen. Wichtig ist, dass das vordere Knie nicht über die Fußspitzen hinausragt. Anschließend stößt man sich mit dem vorderen Fuß zurück in die Ausgangsposition und wiederholt die Übung mit
dem anderen Bein.

Anzeige Tierarzt

Pure Heiter Kite

Dynamischer Wintersport ganz ohne Lift und Berge

Dynamischer Wintersport ganz ohne Lift und Berge

Winter. Eis. Drachen. Nein, wir reden hier nicht von Game of Thrones, sondern vom Snowkiten, dem wohl abgehobensten Wintersporttrend der letzten Jahre. Das winterliche Pendant zum Kitesurfen garantiert puren Powder-Fun und lässt sich auch von Anfängern schnell erlernen. Das Praktische am Snowkiten: Man betreibt es abseits der präparierten Pisten auf freien verschneiten Flächen und spart sich die Kosten für einen Skipass. Man braucht also keine Abfahrtspiste und kann im flachen Gelände und sogar bergauf cruisen. Erfahrene Snowkiter wagen sich dabei an hohe akrobatische Spünge und gleiten mit einer unglaublichen Leichtigkeit durch die Lüfte, um anschließend wieder sanft auf dem Pulverschnee zu landen. Man fährt also wo es einem gefällt – natürlich darf man aber nicht einfach auf Privatgelände herumflitzen und sollte daher immer im Vorfeld klären, ob das Snowkiten an dem jeweiligen Ort tatsächlich erlaubt ist. Wichtig für die eigene Sicherheit ist auch, dass man sich für eine Fläche entscheidet, die frei von Straßen, Gebäuden, Stromleitungen und anderen Hindernissen ist.

Bild

angetrieben durch die Kraft des Windes

angetrieben durch die Kraft des Windes

Um sich vom Wind über die weißen Felder ziehen zu lassen braucht man zum einen Ski oder ein Snowboard und zum anderen einen lenkbaren Zugdrachen, auch Kite genannt. Dieser ist 6 bis 15 ­Quadratmeter groß, hängt an langen Leinen und lässt uns – angetrieben durch die Kraft des Windes – lässig über Schnee und Eis gleiten. Auch als blutiger Anfänger lässt sich das Snow­kiten relativ schnell erlernen. Klar: Wer bereits sicher auf Skiern oder Snowboard unterwegs ist, macht ­besonders rasante Fortschritte.

In der Region durchstarten

In der Region durchstarten

Ein völlig neuer Trend ist das Snowkiten übrigens nicht – schon in den 1970er Jahren begeisterten sich Wintersportler für diesen actionreichen Sport. Heute ist der Einstieg aber deutlich einfacher als früher. Bei uns im Bayerischen Wald werden Kurse z. B. in Grafenau, Kreuzberg und Philippsreut angeboten. Hier kann man sich ganz langsam herantasten und bekommt das benötigte Material gestellt – auch die Ski- oder Snowboard-Ausrüstung kann ausgeliehen aber natürlich auch selbst mitgebracht werden.

3, 2, 1, LOS!

3, 2, 1, LOS!

Bevor es losgeht, wird der Schirm mit einem Gurt meist an der Hüfte fixiert und mit einer Stange ­gesteuert. Zum Starten muss der Schirm des Zugdrachen senkrecht über dem Kiter positioniert werden. Dazu wird stark an der Lenkstange gezogen, damit der Schirm emporsteigt und sich mit Luft füllt. Zur eigenen Sicherheit sollte das Snowkite über eine Safety Leash verfügen. Mit dieser Reißleine kann der Schirm in Notsituationen abgetrennt werden.

Bild

Freestyle, Race und Hangtime

Freestyle, Race und Hangtime

Auch die Wettkampfszene hat sich beim Snow­kiten in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Die Sportler treten in drei Disziplinen an. Beim Freestyle führt der Kiter verschiedenste Tricks in der Luft aus. Beim Speed bzw. Race kommt es dagegen auf die Geschwindigkeit an. Die Geschwindigkeitsrekorde liegen bei über 100 Kilometer pro Stunde. Die dritte Disziplin ist Hangtime. Hierbei müssen die Kiter versuchen, so lange wie möglich in der Luft zu bleiben, bevor sie wieder landen. Bei guten Windverhältnissen können Profi-Snowkiter
bis zu 200 Meter weit fliegen.

Bild

Drachenzähmen leicht gemacht

Drachenzähmen leicht gemacht

Wer sich auch einmal am Drachenzähmen versuchen will, kann sich ja diese Saison einfach mal für einen zwei- bis dreitägigen Grundkurs anmelden – innerhalb weniger Tage kann man so schon die ersten Erfolge erzielen. Dabei erlernt man nicht nur das sichere Starten und Landen, sondern auch theoretisches Wissen über Wind und Statik. Wer sich am dritten Tag dann schon ein bisschen sicherer fühlt, kann sich dann sogar schon an die ersten Sprünge wagen.

Tausche Reifen gegen Kufen

Auf der Skipiste wurde das Rad neu erfunden

Auf der Skipiste wurde das Rad neu erfunden

Ein Wintersportgerät erobert nach und nach die ­Skipisten unserer Region und auf der ganzen Welt: Das Snowbike begegnet uns in den letzten Jahren immer häufiger – uns wundert das wenig. Der clevere Hybrid aus Bike und Ski erinnert mit seinem kleinen Rahmen, dem Sattel und dem Lenker stark an ein BMX-Rad, nur die Reifen wurden durch Kufen ersetzt, die uns mit beachtlichem Tempo durch den Schnee flitzen lassen.

Bild

Schwungvoll die Piste hinab

Schwungvoll die Piste hinab

Snowbiken ist die perfekte Wintersportart für alle, die noch nie Ski oder Snowboard gefahren sind – und nicht die Muße haben es in einem tagelangen Kurs zu lernen –, aber trotzdem schwungvoll die Piste hinunterpesen wollen. Ideal ist die Trendsportart auch für Wintersportler, die gerne mal was Neues ausprobieren wollen oder eine Alternative zum Rodeln suchen. Ähnlich wie das Rodeln lässt sich das Snowbiken sehr schnell lernen und man hat schon nach ein paar Abfahrten den Dreh raus. Damit aber wirklich alles glatt läuft, empfiehlt es sich, einen kurzen Einführungskurs zu machen, bei dem man die Basics der Fahrtechnik kennenlernt und die richtige Handhabung beim Liften verinnerlicht. Dann kann man schon nach kurzer Zeit blaue und rote Pisten problemlos befahren.

Bild

Ein abenteuerlicher Skibike-Tag

Ein abenteuerlicher Skibike-Tag

Bevor es losgeht macht man sich erst einmal mit dem Gerät vertraut und beginnt mit ein paar Trockenübungen. Für das Snowbiken schnallt man sich zwei kleine Skier an und schwingt sich dann auf den Sattel. Danach stellen wir uns gleich der ersten Herausforderung: dem Skilift. Anfangs ist die Koordination dabei noch etwas schwierig. Vor allem das erste Aussteigen kann erst einmal in die Hose gehen, aber schon beim zweiten oder dritten Mal fällt es uns schon deutlich leichter. Oben angekommen geht es dann auch schon los: Wir wagen uns direkt auf die Piste und nehmen schnell Tempo auf. Bei dem Versuch uns sanft in die Kurven zu legen, sind wir erst noch etwas verkrampft. Aber schon nach kurzer Zeit werden wir immer lockerer und ziehen sanftere und präzisere Schwünge auf der weißen Pracht.

Bild

Rasante Fortschritte

Rasante Fortschritte

Nach den ersten Abfahrten denken wir schon gar nicht mehr lange über die Fahrtechnik nach und genießen einfach nur noch den wilden Schneespaß. Wer sich dann schon sicher genug fühlt, fängt sogar schon mit den ersten Spielereien an, forciert an geeigneten Passagen das Tempo, traut sich vielleicht schon auf die Buckelpiste oder tastet sich an den Tiefschnee heran.

Sicheres Gefühl

Sicheres Gefühl

Je sicherer wir uns im Sattel fühlen, desto seltener benutzen wir unsere Ski zum Lenken oder Bremsen. In manchen Situationen geben sie uns trotzdem ein sicheres Gefühl und sind das Äquivalent zu Stützrädern am Fahrrad. Nach ein paar Stunden wird klar: Diese Wintersportart hat Suchtpotential! Bis es dämmert fahren wir unzählige Male hoch und runter und können es am Ende des Tages gar nicht erwarten, uns das nächste Mal auf das Skibike zu schwingen und durch den Schnee zu gleiten.

Bild

Ausrüstung

Ausrüstung

Skibike, Kufen und Schuhe kann man vielerorts ausleihen, ebenso einen Helm. Mütze, Handschuhe, Ski- oder Snowboardbekleidung und Skibrille müssen mitgebracht werden.

Das sportliche Bergdorf!

Schneeschuhwandern ist die perfekte Kombination aus Naturerlebnis und Sport

Gute Laune auf weissem Grund

Intensive Farben, wohltuende Stille, klirrend kalte glasklare Luft, funkelnde Schneekristalle, die sich sanft über die Landschaft legen – die faszinierende Natur des Bayerischen Waldes ist Winterzauber pur für Sinne und Seele. Und natürlich für die „Winter-Action“ im größten Skigebiet des Bayerischen Waldes, dem Wintersportzentrum Sankt Englmar.

Schneeflocken

Vier Schlepplifte

Vier Skiberge mit 13 Schleppliften

Die „alpinen“ Pistenfüchse und Boarder kommen genauso auf ihre Kosten wie die Langlauf-Enthusiasten. Über 100 km gespurte und gepflegte Langlaufloipen – darunter auch ein DSV nordic aktiv Langlaufzentrum – bieten den Fans der Nordic Fitness schier unbegrenzte Möglichkeiten, sich sportlich „auszutoben“. Sowohl „Klassiker“ als auch die rasanten Skater kommen voll auf ihre Kosten. Dazu noch die Kulisse unserer Winterzauberwaldlandschaften – fertig ist dein perfekter Winterurlaubstag, den du mit müden Knochen, aber bester Laune in einer urigen Hütte oder aber rundumverwöhnt im Wellnessbereich ausklingen lassen kannst.

Winterspaß für groß und klein

Vier Skiberge mit 13 Schleppliften und mehrere Rodelhänge versprechen Winterspaß für Groß und Klein. Ein fröhliches Skivölkchen, das den Charakter unserer Pisten und das Drumherum zu schätzen weiß, trifft sich im Winter bei uns in Sankt Englmar. Wenn die Sonne untergeht, ist noch lange nicht Schluss – da haben wir ein „Abendschmankerl“ – alle Sankt Englmarer Pisten sind mit Flutlichtanlagen ausgestattet. Nach der Arbeit noch ein bisserl frische Luft, Bewegung und dem Alltag auf- und davoncarven …? Kein Problem – ob in Grün-Maibrunn, am Pröllerskidreieck oder in der nigelnagelneuen Predigtstuhl-Arena: Überall ist Feierabend-Skifahren angesagt.

Baeume

verschneite Berge

Gesund für Körper und Geist

Winter im Bayerischen Wald

Und wenn „Brettln“ oder „Boards“ so rein gar nichts für dich sind? Dann legen wir dir die sanfte weiße Seite des Englmar-Winters wärmstens ans Herz: Du wirst sie lieben … Entdecke beim Schneeschuhwandern die ganze Pracht des Bayerischen Winterwaldes und lass dich zu Orten führen, die deiner Seele gut tun. Nach einer solchen Winterwanderung fühlst du die tiefe Entspannung, wenn du erschöpft aber zufrieden mit einem „Jagatee“ am Kaminfeuer sitzt. Oder gegen den drohenden Muskelkater gleich ab in die Sauna! Danach kannst du dann den Schnee einmal im wahrsten Sinne des Wortes „hautnah“ genießen, wenn du nach einem wohltuenden Saunagang zum Abkühlen nach draußen gehst: Ein „Schnee-Engel“ wäre hier der Tipp für ganz Mutige!

draussen kalt

„ … Wenn’s draußen kalt ist,
wird’s richtig lebendig … “

Winter ist im Bayerischen Wald aber auch die Zeit der stimmungsvollsten Veranstaltungen: der Christkindl- und Weihnachtsmärkte, wie etwa auf dem Waldwipfelweg – und der ganz rauhen Gesellen, die in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Heilig Drei König ihr Unwesen treiben. Bereits zum 24. Mal steigt am 28. Dezember die legendäre Winterparty zur „Englmarer Rauhnacht“ mit Rauhnachtsmusik, mystischer Stimmung am Lagerfeuer und Schneebar für die „irdischen“ Besucher inklusive …
Die Rauhwuggerl und Hexen, die mystischen Gestalten im rauhen Pelzgewand aus der Sagenwelt des Bayerischen Waldes, tauchen zu späterer Stunde aus Nacht und Nebel auf – und treiben ihr Unwesen.
In den Wirtshäusern des Bergdorfes geht’s hoch her und auch sie werden von den „Rauhwuggerln“ heimgesucht. Rauhnachtsspezialitäten gibt’s an den zahlreichen Schmankerlhüttn und Bars.

Bergdorf

Unser Tourentipp

Unser Tourentipp für Genießer: Englmarer Hüttenwanderung – Ein Ge(h)nuss in 4 Gängen

Stille hören – Weite spüren – Heimat genießen … So ist die Englmarer Hüttenwanderung überschrieben, denn sie bietet die perfekte Verbindung von eindrucksvollen Naturerlebnissen, regionaler Kulinarik und aktiver Erholung. Wenn also aktive Genussmenschen etwas suchen, bei dem sie sich pudelwohl fühlen, dann finden sie es bei dieser geführten Schneeschuhwanderung, die tief eintaucht in die Winterlandschaft rund um den frischgekürten Genussort Sankt Englmar. Die Wanderung beginnt jeweils um 17 Uhr im Sankt Englmarer Ortsteil Predigtstuhl. Gleich zu Beginn stimmt ein heißer Aperitif auf die Wanderung ein, während Schneeschuh-Guide Klaus das Equipment – Schneeschuhe und Stöcke – verteilt. Dann geht’s los in Richtung Pröller, wo das eigentliche Abenteuer beginnt. Durch den winterlichen Wald führt der Weg schnurstracks Richtung Pröllergipfel.

Details, Termine und Anmeldung:
Tourist-Information Sankt Englmar

Schmankerl

faktencheck

Faktencheck:

Länge: ca. 7 km
Höhe Start- / Endpunkt: 901 m
Höchster Punkt: 1.045 m
Tiefster Punkt:  849 m
Dauer / reine Gehzeit: ca. 5 – 6 h / ca. 2,5 – 3,5 h
   

Touristinfo St Engelmar

Tourist-Information Sankt Englmar
Rathausstr. 6
94379 Sankt Englmar
Tel.: 09965 840320
tourist-info@sankt-englmar.de
www.urlaubsregion-sankt-englmar.de

Logo St Engelmar

100 Genussorte Logo

Da haben wir den Schlamm-assel

5 Tipps für eine sichere Fahrt im Herbst

5 Tipps für eine sichere Fahrt im Herbst

So wie sich die Natur im Herbst verändert, die Laubblätter sich bunt verfärben und herabfallen, so müssen auch wir uns jetzt einem Wandel unterziehen, was das Biken angeht. Die Tage werden kürzer und die Regenschauer häufiger. Dann sind die Trails auf einmal matschig, die Wurzeln und Steine auf den Wegen gefährlich glitschig und so manches Hindernis lässt sich auf den ersten Blick gar nicht erkennen, weil es von Laubblättern verdeckt wird. Wichtig ist, dass wir uns bewusst machen, dass selbst Trails, die wir eigentlich in- und auswendig kennen, im Herbst plötzlich ganz neue Gefahren bergen können.

Bild

Anpassung nötig!

Anpassung nötig!

Damit der Fahrspaß auch im Herbst nicht zu kurz kommt und man ausreichend gegen Kälte, Regen und Schlamm gewappnet ist, sollte man zum einen das Bike-Equipment, zum anderen aber auch das Fahrverhalten an die Witterung anpassen. Mit unseren fünf einfachen Tipps ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite und kann den goldenen Radlherbst in vollen Zügen genießen.

Reif(en) für den Herbst

Reif(en) für den Herbst

Streckenabschnitte, die im Frühling und Sommer noch absolut harmlos waren, können sich im Herbst in gefährliche Stolperfallen verwandeln. Nicht nur wegen des Schlamms und des feuchten Laubs, sondern auch wegen der Steine und Wurzeln, die sich darunter verstecken können. Auf einem solchen Terrain bieten Reifen mit breiten Pneus den besten Halt. Damit auch die Füße einen guten Halt haben und beim Strampeln nicht abrutschen, empfehlen wir Plattformpedale, sogenannte Flat Pedals, die mit Stahlstiften versehen sind. Ist der Boden feucht, mutiert das Bike natürlich auch ganz schnell zu einer Dreckschleuder. Sauberer fährt es sich, wenn man einen Schmutzfänger am Bike anbringt, der leicht aber trotzdem robust ist.

Die Nacht zum Tag machen

Die Nacht zum Tag machen

Je mehr sich das Jahr dem Ende zuneigt, desto geringer fallen die Sonnenstunden aus. Da steht man bei einer erlebnisreichen Mountainbike-Tour, bei der die Zeit wie im Flug vergeht, schnell mal im Dunkeln. Deshalb sollte man immer eine Helmlampe bei sich tragen, die uns nach Sonnenuntergang den Weg erleuchtet und sicher nach Hause begleitet.

Bild

Mehrere Lagen für alle Wetterlagen

Mehrere Lagen für alle Wetterlagen

Optimalerweise kombiniert man die Flat Pedals mit einem guten Schuh mit weicher Gummisohle. Ansonsten empfehlen wir im Herbst das Zwiebelprinzip und das Tragen von Funktionskleidung. Sie schützt vor Unterkühlung und sorgt gleichzeitig für eine gute Belüftung. Wer es sich bei der Reinigung des Rucksacks ein wenig leichter machen will, greift zur passenden Regenhülle. Sie schützt außerdem die Reißverschlüsse des Rucksacks.

Schlamm? Schwamm drüber!

Schlamm? Schwamm drüber!

Ist man im Herbst viel mit dem Bike unterwegs, darf man dessen Reinigung nicht vernachlässigen. Grobe Verschmutzungen entfernt man idealerweise direkt nach der Tour. Bei Feuchtigkeit muss die Kette regelmäßig gefettet werden. Außerdem sollte das Zweirad wenn möglich nicht allzu lange ungeschützt im Regen stehen und an einem trockenen Platz untergebracht werden.

Bild

Keine Lust auf eine Rutschpartie?

Keine Lust auf eine Rutschpartie?

Neben dem perfekt auf die Witterung abgestimmten Rad müssen wir aber auch unser Fahrverhalten an die Bodenverhältnisse anpassen. Jetzt gilt: sachte bremsen und weniger Druck auf das Vorderrad ausüben. So sackt man nicht so schnell ein und kann unerwartete Hindernisse besser abfedern.

Bild

Legales Doping …

Legales Doping ...

Wobei diese Hopfen-Infusion auf die Tour-Pedaleure der 20er Jahre eine eher unerwünschte beruhigende Wirkung hatte. Es ging wohl eher darum den Staub der Landstraße runterzuspülen.
Mit Bier können wir den Besuchern unseres Radsport-Museums nicht dienlich sein, durchaus aber mit einem edlen ital. Espresso. Bestimmt richtet sich aber Ihr Fokus, wie bei der Betrachtung des Bildes, sowieso vorrangig auf die Räder, denn auf das Gersten-Getränk. Da sind wir uns sicher! Und genau diese Räder sehen Sie im Original-Zustand in unserer einzigartigen Ausstellung. Tauchen Sie ein in die Radsport- Historie – und Sie begreifen zugleich,  dass dieser Sport unsere Leidenschaft ist. Wir wollen nicht nur verkaufen – Wir wollen Sie zugleich dopen: Mit jeder Kurbelumdrehung tankt Ihre Seele neue Kraft! Gesunde Sucht.

Bild

Grenzüberschreitend Biken

Abwechlungsreiche Touren im Bayerischen Wald und Böhmerwald

Abwechlungsreiche Touren im Bayerischen Wald und Böhmerwald

Mal ehrlich – es muss nicht gleich eine Alpenüberquerung sein, um beim Biken richtig gefordert zu werden und wilde Naturlandschaften mit atemberaubenden Ausblicken zu genießen. Auch der Bayerische Wald und der östlich angrenzende Böhmerwald entführen Biker auf einzigartiges Terrain, das nicht umsonst das grüne Dach Europas genannt wird. Flowige Trails durch schattige Fichtenwälder, schmale Pfade an Bachufern entlang, knackige Anstiege auf über tausend Meter Höhe und rasante Abfahrten – die unberührte Natur des etwa 100 Kilometer langen Mittelgebirges bietet unzählige ausgeschilderte Touren auf meist gut befahrbaren Waldwegen und Singletrails in allen Schwierigkeitsstufen.

Von der sanften Herbstsonne erleuchtet, zeigt sich der Bayerwald in der dritten Jahreszeit noch einmal von einer ganz besonderen Seite. Dann präsentieren sich die Laubwälder in ihren bunten Gewändern und die Licht- und Schattenspiele verleihen ihnen einen geradezu mystischen Charakter. Eine ganz besondere Atmosphäre kann man übrigens in den Morgenstunden erleben, wenn die Natur gerade erst erwacht und der Tau zarte Kunstwerke auf Pflanzen und Spinnennetze zaubert. Hat man mit seinem Bike frühmorgens bereits eine Anhöhe erreicht, wird man mit außergewöhnlichen Lichtverhältnissen und Farbenspielen am Himmel belohnt, die in Verbindung mit dem tiefen Nebel ein fast unwirkliches Panorama erschaffen. Im Herbst versprüht aber auch die Dämmerung, mit ihren glühenden Sonnenuntergängen, einen ganz besonderen Flair.

Genussradeln oder richtig auspowern?

Genussradeln oder richtig auspowern?

Diese herbstlichen Naturschauspiele lassen sich im Bayerischen Wald und im Böhmerwald auf verschiedensten Wegen erleben. Sei es beim mehrtägigen Genussradeln, bei einer fordernden Mountainbike-Tour oder einer auspowernden Fahrt im Bikepark. Auf den nächsten Seiten haben wir deshalb drei grenzüberschreitende Abenteuer zusammengestellt – für jeden Geschmack und jeden Fahrstil.

Bild

Bild

Schwarzachtal-Radweg

Schwarzachtal-Radweg

Für alle, die lieber gemütlich radeln statt durchgehend an ihre Grenzen zu stoßen, bietet sich diese idyllische Radtour an. Die etwa 130 Fahrkilometer lassen sich gut auf zwei Tage aufteilen und führen uns durch das reizvolle deutsch-tschechische Grenzgebiet. Wir starten in Schwarzenfeld im Landkreis Schwandorf und folgen der Schwarzach, die hier in die Naab mündet, flussaufwärts. Der Weg verläuft vorbei an Schwarzach bei Nabburg bis nach Neunburg vorm Wald. Auf der ehemaligen Bahntrasse, immer entlang der Schwarzach, gelangen wir in das urgewaltige Murnthal, das uns mit seinen hohen bewaldeten Granithängen beeindruckt. Wenig später erreichen wir den Eixendorfer See, eine Talsperre, die dem Hochwasserschutz und der Stromerzeugung dient.

Geh an deine Grenzen!

Geh an deine Grenzen!

Anschließend führt uns die Schwarzach weiter nach Rötz, das nurmehr 14 Kilometer von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt ist. Weiter geht’s im Süden der Stadt über Steegen nach Schönthal.

Bild

Bild

Welche Richtung schlagen wir ein?

Welche Richtung schlagen wir ein?

Das nächste Ziel ist das Dorf Kritzenast, wo sich die Schwarzach in die Bayerische und die Böhmische Schwarzach teilt. Passend dazu teilt sich auch der Schwarzachtal-Radweg in eine Wegschleife auf, die auf der Oberpfälzischen und Böhmischen Seite verläuft und in beide Richtungen befahrbar ist.

Über Hügel und Wälder

Über Hügel und Wälder

Wir entscheiden uns für die Fahrt Richtung Waldmünchen, vorbei am Perlsee, hin zum Grenzübergang Höll. Auf tschechischer Seite fahren wir weiter auf einer Hochebene zum Ursprung der tschechischen Schwarzach. Die hügelige und waldige Strecke führt uns dann zurück über die Grenze, hinauf zur Quelle der Bayerischen Schwarzach. Unser Ziel ist wieder der Ort Kritzenast, den wir nun aus nördlicher Richtung kommend erreichen. Von hier aus kann man entweder zurück nach Schwarzenfeld radeln oder mit den Öffentlichen die Heimreise antreten.

Bild

Geh an deine Grenzen!

Mountainbiken auf dem Grossen Osser!

Der Osser ist nicht nur ein Grenzberg, er bringt auch geübte Mountainbiker durchaus an ihre Grenzen. Die schroffe, steinige Landschaft stellt dem Biker viele Hindernisse in den Weg und der Grenzkamm mit seiner höchsten Erhebung, dem Großen Osser, scheint unüberwindbar zu sein.

Höhenmeter sammeln

Höhenmeter sammeln

Wer sich dieser Herausforderung stellen und jede ­Menge Höhenmeter sammeln möchte, radelt am Wanderparkplatz in Neurittsteig los und startet mit dem Anstieg zum Großen Osser auf Forstwegen und dem Grenztrail. Auf dem letzten Stück bis zum Gipfelkreuz muss das Bike leider getragen werden, die fabelhafte Aussicht lässt uns die Anstrengung aber schnell vergessen.

Bild

Nächster Halt: Tschechien

Nächster Halt: Tschechien

Noch ein paar weitere hundert Meter muss das Bike getragen werden, dann wird der Trail wieder auf dem Sattel unsicher gemacht. Das Naturschutzgebiet Böhmerwald hat landschaftlich einiges zu bieten. Ein ganz besonderes Juwel ist der Schwarze See, der größte Gletschersee Tschechiens, den wir als nächstes ansteuern. Danach geht es knackig mit dem nächsten Anstieg weiter. Der Špicák fordert uns nochmal richtig heraus und kostet uns viel Kraft. Hier müssen wahrscheinlich die ­meisten schieben. Auf dem Gipfel angekommen erwartet uns dafür eine tolle Aussicht. Ab hier beginnt der Downhill-Spaß über die Skipiste. Weiter unten angekommen geht’s zum Teufelssee in der Nähe von Markt Eisenstein. Den wohlverdienten Mittagsstopp können wir auf dem Gipfel des Pancír einlegen. Anschließend folgt ein schöner Abschnitt entlang des Bergkamms. Runter geht’s dann zur Ortschaft Zelená Lhota und auf abenteuerlichen Trails zurück zu unserem Ausgangspunkt in Neurittsteig.

Bild

Grenzenlose Trail-Action im Bikepark

Grenzenlose Trail-Action im Bikepark

Wer an einem schönen Herbstwochenende lieber an seinen Bike-Skills feilt oder sich einfach mal so richtig auspowern möchte, sollte den Bikeparks Geißkopf und Špicák einen Besuch abstatten. Ersterer befindet sich im Bayerischen Wald, Letzterer im Böhmerwald.

Abwechslungsreicher Bikepark

Abwechslungsreicher Bikepark

Der abwechslungsreiche Bikepark am Geißkopf in Bischofsmais ist mit seinen perfekt durchdachten Features und Streckenführungen ein echter Spaßgarant. Nicht nur kleine Felsen und Wurzeln, sondern auch ausgeklügelte Kontruktionen wie Drops, Wellen, Gaps, Wallrides und Stufen machen Lust auf allerlei Spielereien mit dem Bike. Bei der großen Trail-Auswahl ist für jeden Fahrstil und jedes Erfahrungslevel die passende Strecke dabei. Zu den neuesten Strecken zählt der Flow Country Trail, der sich dank seiner vielen Wellen und Kurven wie eine Achterbahnfahrt anfühlt. Ebenfalls neu mit dabei ist der Uphill Flow Trail. Speziell für E-Bikes entworfen, schlängelt sich die Strecke bis zur Bergstation des Geißkopfs hinauf.

Ausgiebig Freeriden

Ausgiebig Freeriden

Mit dem Motor als Boost geht es bergauf, ohne dass sich der Biker abmühen muss. So kann er den flowigen Charakter dieses einzigartigen Trails voll und ganz genießen. Auch im Herbst steht dem ausgiebigen Freeriden nichts im Wege – viele Strecken sind durch ihre glatte und harte Oberfläche auch bei schlechter Witterung befahrbar.

Bild

Bild

Im tschechischen Böhmerwald

Im tschechischen Böhmerwald

50 Kilometer davon entfernt, im tschechischen Böhmerwald, befindet sich bei Markt Eisenstein der nicht weniger spannende Bikepark Špicák, den wir uns am darauffolgenden Tag vornehmen. Auch hier gibt’s Flow ohne Ende und facettenreiche Trails, die uns mitten durch den Wald führen.

Man merkt schnell:

Man merkt schnell:

Sicherheit ist hier höchste Priorität. Die Strecken bieten ausreichend Drops, Sprünge, Kicker oder Table-Jumps, ohne die Besucher unnötig zu überfordern. Wer es trotzdem technisch anspruchsvoll will, sollte sich auf die Strecke Black Friday wagen. Mit 2,3 Kilometern ist sie wesentlich länger als alle anderen Trails und lockt mit einem Gap-Jumper über den Bach, der es in sich hat. Aber keine Sorge: Anfänger können solche Stunts ganz einfach umfahren.

Mein Antrieb im Winter

Mit dem E-Bike durchs Schneegestöber

Mit dem E-Bike durchs Schneegestöber

Bild

Glatte Straßen, verschneite Wege, ungemütliche Minustemperaturen

Glatte Strassen, verschneite Wege, ungemütliche Minustemperaturen

In der kalten Jahreszeit wird unsere Umgebung zum Hindernisparcours für Biker. Unangenehm ist das aber nicht nur für uns, sondern auch fürs Zweirad. Vor allem E-Bikes leiden unter den winterlichen Bedingungen und dürfen gerade jetzt nicht vernachlässigt werden, was die Pflege angeht. Damit der Fahrspaß im Winter nicht zu kurz kommt, geben wir euch ein paar Tipps mit auf den (Rad-)Weg.

Erst mal die Lage checken

Erst mal die Lage checken

Grundsätzlich spricht gegen das E-Bike-Fahren im Winter eigentlich nichts. Im Prinzip kommt es immer dann in Frage, wenn man sich auch das Fahren mit dem normalen Rad zutrauen würde. Ein Vorteil des E-Rads ist es, dass man weniger ins Schwitzen kommt und trotz der warmen Winterkleidung trocken am Ziel ankommt. Damit das Vorder- oder Hinterrad – je nach Antrieb – beim Losfahren nicht durchdreht, sollte man anfangs das Assist-Level relativ niedrig einstellen. Vor dem Start lohnt sich natürlich immer ein kurzer Blick nach draußen oder auf den Wetterbericht. Sind extreme Schneeverwehungen oder Glatteis angesagt, sollte das E-Bike lieber im Schuppen bleiben.

Bild

Der Akku mags warm

Der Akku mags warm

An sich sind E-Bikes relativ kälteunempfindlich, wäre da nicht eine seiner wichtigsten Komponenten: der Akku. Der fühlt sich am wohlsten bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Bei kalten Temperaturen entlädt er sich deutlich schneller – diese Tatsache sollte man also für die winterliche Radltour einkalkulieren. Damit der Akku keine Beschädigungen davonträgt, sollte man ihn bei Plusgraden, also am besten im Haus oder in der Wohnung, aufladen und ihn erst kurz vor der Fahrt am E-Bike anbringen. Ansonsten kann man den Akku auch warm einpacken, z. B. in einen Neopren-Überzug – bei Frost sollte man ihn aber ohnehin nach der Fahrt mit nach drinnen nehmen.

Druck ablassen

Druck ablassen

Im Winter ist man sicherer unterwegs, wenn man die Reifen nicht zu stark aufpumpt und eventuell sogar den Reifendruck senkt, um eine größere Auflagefläche zu ­erzeugen. Wichtig ist aber, den Mindestdruck des Reifens nicht zu unterschreiten.

Bild

Elektrisiert über den weissen Grund

Elektrisiert über den weissen Grund

Wer viel auf rutschigem oder eisigem Untergrund unterwegs ist kann auch darüber nachdenken sich Spike-Reifen anzuschaffen. Alternativ gibt es auch Ketten, die sich über die Reifen schnallen lassen. Trotz all dieser Vorsichtsmaßnahmen gilt aber: Immer Respekt vor Schnee und Eis haben, umsichtig fahren und keine abrupten Schlenker machen! Dann steht der motorisierten Entdeckungsfahrt durch das regionale Winterwunderland nichts mehr im Wege!

Anzeige ADAC Bild

Wintercamping in Bayern

Idyllischer Wintercampingplatz

Idyllischer Wintercampingplatz

Raus geht’s zum Camper und los geht auch schon die Fahrt! Diese dauert auch gar nicht lange, um einen idyllischen Wintercampingplatz zu erreichen. Denn Bayern hat einige wunderbare Stellplätze zu bieten, an denen man im Winter sein Wohnmobil oder seinen Caravan abstellen kann. Wir haben ein paar Empfehlungen, wo man tolle Outdoor-Abenteuer erleben und sich danach in der Unterkunft oder im Campingwagen wohlig einkuscheln kann. Hier wird nicht gewertet, da jeder Camper seine eigenen Vorstellungen und Ansprüche hat – und sich daher selbst ein Bild machen darf.

Bild Campingplatz

Natur pur mit viel Komfort im Camp Bayerbach

Natur pur mit viel Komfort im Camp Bayerbach

Abschalten, Natur genießen, Gemeinsamkeit entdecken, Abenteuer erleben. Das ist Urlaub aus einer anderen Perspektive. Urlaub im Vital CAMP Bayerbach. Rund ums Jahr. Ob Camping, Ferienhaus, Appartement oder Zelten im Nature Camp – die herrliche Lage im Rottaler Bäderdreieck garantiert Erholung pur. Das Fünf-Sterne-Paradies besticht mit einzigartiger terrassenförmiger Lage, grandioser Aussicht auf die Naturbadeseen sowie mit vielfach ausgezeichnetem Komfort auf Fünf-Sterne-Niveau. Gerade im Winter ein Genuss ist die großzügige Wellnesslandschaft mit Thermalbad, Saunen, Beauty und Physiotherapie. Zum gemütlichen Beisammensein lädt das Bistro Huckenhamer Freiheit ein, ebenso bei schönen Festen der Familiengasthof Huckenhamer Stadl. Rund um das CAMP locken Sport, Spiel, Sehenswürdigkeiten und Familienausflugsziele. Der Bogen spannt sich von Tennis und Golf, Wandern, Radfahren und Langlaufen bis zum Bayernpark und Baumkronenweg. www.vitalcamping-bayerbach.de

Campingplatz Großbüchlberg

Wer am Campingplatz Großbüchlberg auf den Terrassen am Freizeithugl die Tür seines Wohnmobils öffnet, kann einen wunderbaren Panoramablick über das Stiftland genießen, das vor allem für seinen Wald- und Seenreichtum bekannt ist. Vom Campingplatz aus geht es gleich rein ins winterliche Schneevergnügen: Wer Bewegung braucht, schnallt sich beispielsweise die Langlaufski an und erkundet damit die Umgebung. Highlight ist die 300 Quadratmeter Wellnessanlage, in der man nach einem ausgedehnten Ausflug die Seele baumeln lassen kann.

Camping-Resort Allweglehen

Das Camping-Resort Allweglehen ist ein idyllischer Terrassencampingplatz am Königssee. Wer die Tür seiner Behausung oder Unterkunft inmitten der unberührten Natur öffnet, kann gleich mal einen Blick auf den Watzmann erhaschen. Vom Campingplatz aus können Wintersportler zu einem erlebnisreichen Tag in der Umgebung starten. Verwöhnen lassen können sich die Camper nach einem anstrengenden Tag im Schnee im Thermalpool oder in der Saunawelt sowie bei einer wohltuenden Massage oder einer entspannenden Kosmetikbehandlung.

Bild

Campingpark Oberammergau

Campingpark Oberammergau

Rund 300 Meter vom Zentrum von Oberammergau entfernt liegt dieser idyllische und ruhige Campingplatz direkt an der Ammer am südlichen Ortsrand. Hier wacht man jeden Morgen mit einem Panoramablick auf die gezuckerten Berge auf, was nicht nur das Wintercampen perfekt macht. Vom Campingpark Oberammergau aus kann man jeden Tag zu neuen Outdoor-Abenteuern in der Umgebung starten: zum Beispiel zum Langlaufen, Winterwandern, Skifahren, Snow- boarden oder Rodeln.

Camping Resort Zugspitze

Camping Resort Zugspitze

Wintersportler sind im Camping Resort Zugspitze genau richtig, denn hier können sie einerseits ihrem Hobby frönen, finden aber andererseits auch Ruhe und Erholung – immer mit einem wunderbaren Blick auf die Alpen. Direkt vom Camping Resort aus kann man nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter zu tollen Ausflügen starten. Natürlich sollte man immer seine Ski oder sein Snowboard parat haben, um die Zugspitze hinunter zu brettern. Entspannt wird in der Panoramasauna oder bei einer wohltuenden Wellnessmassage.

Bild Anzeige

Cool Camping

So gelingt das Campen bei Kälte

So gelingt das Campen bei Kälte

Spaß und Abenteuer sowie Erholung und Entschleunigung sind beim Wintercamping garantiert. Wer das erste Mal mit seinem Wohnmobil auf einem verschneiten Campingplatz stehen will, sollte sich jedoch gut auf dieses Outdoor-Abenteuer vorbereiten. Wir haben 13 nützliche Tipps, damit der (erste) Urlaub im Schnee perfekt wird.

Bild Lagerfeuer

Standort

Standort

Will man verschiedene Outdoor-Abenteuer im Winterwunderland erleben, sollte man schon frühzeitig bei einem schön gelegenen Wintercampingplatz reservieren, damit man noch einen Standplatz bekommt. Vor allem in den Bergen sind die Stellplätze im Winter rar. Wichtig ist es bei der Wahl des Campingplatzes darauf zu achten, dass es beheizte Sanitäranlagen gibt. Von Vorteil sind zudem Trockenräume für die Skiausrüstung und Aufenthaltsräume sowie eine Gemeinschaftsküche.

Fahrzeug

Um perfekt für den Wintercampingurlaub gewappnet zu sein, sollte man vorab sowohl das Zugfahrzeug als auch das Wohnmobil – bzw. den Caravan – winterfest machen. Ratsam sind Winterreifen mit einer Profil­tiefe von 5 Millimetern. Wer Schneeketten mitnimmt, ist bei starkem Schneefall und Glätte auf der sicheren Seite. Im Voraus sollte man auch die Ausstattung und Isolierung des Wohnmobils überprüfen, damit es im Inneren auch immer schön warm ist. Vorsichtshalber packen Camper Isolier- oder Thermomatten ein, die sie dann auf dem Fußboden verteilen. Thermofolien können an Fenstern und Türen gegen Kältebrücken angebracht werden. Damit kann die Kälte nicht ins Wageninnere kriechen. Beim Caravan dient ein Thermovorhang zwischen Wohn- und Fahrerbereich als Kältepuffer.

Bild

Stellplatz

Stellplatz

Den Stellplatz sollte man regelmäßig räumen. Das ist vor allem für das Abfahren wichtig. Dafür verwendet man einen Klappspaten. Wer Platz hat, sollte sich einige größere Holzbretter mitnehmen und diese unter die Hubstützen legen. So sinkt das Fahrzeug nicht ein, falls es taut. Ist das Gefährt einmal fixiert, löst der Camper die Handbremse, damit sie nicht einfriert. Mit im Gepäck haben sollte man ein Enteiserspray, falls beispielsweise der Handbremshebel einfriert.

Vorzelt

Vorzelt

Wer im Winter mit dem Camper unterwegs ist, sollte ein Vorzelt mitnehmen und aufbauen. Es dient einerseits zum Lagern von (nassen und dreckigen Schnee-)Schuhen sowie Sportgeräten, kann andererseits auch zum Trocknen von nasser Kleidung verwendet werden. Außerdem schützt es vor Schneeverwehungen. Fußabtreter vor der Wohnwagentür verhindern, dass man den nassen Schnee mit ins Innere trägt.

Belüftung

Es gilt darauf zu achten, dass die Be- und Entlüftungsöffnungen am Fahrzeug immer frei sind. Sind sie verschneit, befreit man sie umgehend vom Schnee. Wer die Dachluke einen Schlitz offen lässt, sorgt für eine gute Luftzirkulation im Wageninneren.

Bild

Strom

Strom

Im Winter kann schon mal der Strom ausfallen, da die Kälte die Bord­batterie schwächt und der Stromverbrauch im Winter höher ist als im Sommer. Dann sollte man ein externes Stromgerät dabeihaben. Ratsam ist es, beim Wintercampen Landstrom zu verwenden. Werden am Campingplatz Stromkabel verlegt, ist darauf zu achten, dass sie nicht beschädigt werden können ­(beispielsweise von einem Schneepflug, der die Wege räumt). Hierfür eignen sich frostsichere Gummikabel.

Gas

Gas

Wichtig für das Wintercampen ist die Bestückung der Gasanlage. Hier ­eignet sich ein Gemisch aus Propan und Butan, da dieses auch bei Minusgraden verwendet werden kann, da es gasförmig bleibt. Empfohlen wird ein System aus zwei Flaschen mit Umschaltautomatik. Damit sollte der Vorrat nicht überraschend zur Neige gehen – denn im Winter braucht man mehr Gas als im Sommer. Darum sollte immer ausreichend Gas vorhanden sein.

Bild

Wasser

Wasser

Wenn es möglich ist, sollte man alle Wasservorräte im Wageninneren lagern. Dann friert auch nichts ein. Schwieriger gestaltet sich das oft mit den Abwassertanks, da diese oft nicht isoliert oder beheizt sind. Ist das der Fall, sollte der Camper den Ablasshahn öffnen und das Wasser in einen Eimer fließen lassen. Im Notfall kann man daraus auch Eisklumpen entfernen. Wer eine Frischwassertoilette mit eigenem Tank hat, sollte Frostschutzmittel verwenden. Dann friert das Spülwasser nicht ein. Um Frostschäden in der Wasseranlage zu vermeiden, sollte man vorab beheizte Wassertanks installieren. Heizbänder helfen im Notfall dabei, eingefrorene Wasserleitungen wieder aufzutauen.

Klamotten

Fürs Wintercamping sollte man gleich mehr Klamotten, als man üblicherweise brauchen würde, einpacken. Denn sind die ­Klamotten einmal durchnässt und klamm, sollte man sie sofort wechseln, damit man nicht krank wird. Wichtig sind dicke Pullis, Jacken, Handschuhe, Schals, Socken, Mützen, festes und wasserdichtes Schuhwerk sowie Thermounterwäsche.

Equipment

Eine Leiter, ein Schneeschieber und eine Schneeschaufel sollten unbedingt mit im Gepäck sein, damit man das Wohnmobil bzw. den Caravan vor der Abreise von einer möglichen Schneedecke und Eisplatten befreien kann. Zudem sollte man bei schweren Schneefällen das Dach auch schon während des Aufenthalts regelmäßig abräumen. Nützlich ist auch ein Besen, damit man frisch gefallenen oder angewehten Schnee schnell wegkehren kann. Zum Grundequipment gehört ein Eiskratzer mit Teleskopstange, damit alle Fenster von Eis und Schnee befreit werden können. Außerdem sollte man einen Hammer mitnehmen, um zum Beispiel die Heringe des Vorzelts in den (gefrorenen) Boden zu hauen. Mit einer Zange kann man diese bei der Abreise wieder entfernen.

Bild Lagerfeuer

Zusatzausrüstung

Zusatzausrüstung

Für besonders kalte Tage dürfen warme Bettdecken nicht fehlen. Weitere Decken aus Merinowolle oder Fleece sorgen für kuschelige Wärme. Auch Sitzkissen, Thermo- und Wärmflaschen, Schaffelle und Handwärmer sollten mit an Bord sein. Heizmatten wärmen schnell wieder auf, wenn man richtig ausgefroren ist. Fahren Hunde mit, kann man die Heizmatte auch unter deren Decke oder Körbchen legen, damit sie nicht frieren. Für den Notfall sollte man einen Fön als Enteiser im Gepäck haben. Nützlich ist zudem eine Stirnlampe, falls der Strom einmal ausfällt. Auch Kerzen spenden Licht und Wärme im Wohnwagen.

Lebensmittel

Wintercamper sollten genügend Lebensmittel einpacken. Dazu gehören vor allem Tees und Suppen, damit man sich bei extremer Kälte von innen wärmen kann. Mit im Gepäck haben sollte man einen Gasgrill. Damit kann man schnell anheizen und sich im Handumdrehen beim Wintergrillen köstliche Speisen ­zubereiten. Ist es am Campingplatz erlaubt, kann man sich Holz für ein Lagerfeuer mitnehmen. Dieses sorgt nicht nur für romantische Stimmung und wohlige Wärme, sondern bietet auch die Möglichkeit zum Zubereiten von Marshmallows und Stockbrot.

Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht

Wer in den Bergen campt, sollte – vor allem für die täglichen ­Aktivitäten – immer den Lawinenlagebericht im Blick haben. Wer diesen jeden Morgen checkt, bevor er ins winterliche ­Vergnügen startet, ist normalerweise auf der sicheren Seite.

Bild