Mit dem Zwerg in die Berg‘

Was bergbegeisterte Eltern beim Wandern mit Baby beachten sollten

Was bergbegeisterte Eltern beim Wandern mit Baby beachten sollten

Passionierte Gipfelstürmer, Frischluftjunkies und Mikroabenteurer können von den bayerischen Wäldern, Wiesen, Bergen und Tälern gar nicht genug bekommen. Und auch wenn sie einen neuen Erdenbürger in ihrem Leben willkommen heißen und die Welt erst einmal Kopf steht, zieht es sie früher oder später wieder in die heimische Natur. Und das ist auch gemeinsam mit dem Sprössling überhaupt kein Problem – solange man sich langsam an die Sache herantastet und das Baby sachte an das liebste Hobby heranführt.

Früh übt sich, wer ein Bergsteiger werden will

Früh übt sich

Ab wann kann man eigentlich mit dem Baby auf Wandertour gehen? Im Prinzip sobald sich der Winzling bereits an längere Spaziergänge gewöhnt hat. Innerhalb des ersten Lebensjahres sollten jedoch hohe Höhen vermieden werden und die 1500-Meter-Marke nicht überschritten werden. Und auch raschen Höhenunterschieden sollten sie nicht ausgesetzt werden. Es muss aber ja auch nicht immer ein Gipfel sein. Traumhafte Naturerlebnisse erwarten uns schließlich auch in niedrigeren Höhen.

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Zeit einplanen

Zeit einplanen

Die erste Tour mit dem Baby sollte eher kürzer ausfallen, damit man zu Beginn Erfahrungen sammeln kann. Außerdem sollte man mit Baby mehr Zeit einplanen. Eine zweistündige Tour kann schneller als gedacht in eine Vier-Stunden-Wanderung ausarten. Vor allem die Pausen und Mahlzeiten können schon mal länger ausfallen. Wie lange und wo man wandert, hängt aber letztlich immer auch von eurem Nachwuchs ab, denn jedes Baby ist anders und reagiert unterschiedlich auf einen Wanderausflug.

Kinderwagen, Tragetuch oder doch lieber Kraxe?

Kinderwagen, Tragetuch oder doch lieber Kraxe?

Wer sich beim Transport des Babys für den Kinderwagen entscheidet, hat den Vorteil, dass dieser viel Stauraum mitbringt. Allerdings hat man natürlich mehr Last mitzuschleppen und auch die Auswahl an Touren ist recht eingeschränkt. Mehr Freiheiten bieten aber spezielle Outdoor-Kinderwägen, die meist leichter, wendiger und robuster sind – quasi die Geländewägen unter den Kinderwägen. Flexibler in der Tourenauswahl ist man jedoch mit einer Trage bzw. einem Tragetuch. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Nachwuchs direkt am Körper trägt und Körperwärme spenden kann. Dies kann allerdings auch schnell zum Nachteil werden, wenn man bei steilen Aufstiegen extrem schwitzt.

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Gut geplant

Gut geplant

Ansonsten muss man bedenken, dass die Person, die das Baby am Bauch oder Rücken transportiert, keinen Rucksack tragen kann. Es muss also auf jeden Fall eine weitere Person dabei sein, die das komplette Gepäck tragen muss. Die dritte Variante ist der Transport mit einer Kraxe, einem Tragerucksack, in dem das Baby aufrecht sitzt. Benutzt werden kann diese allerdings erst, wenn der Spross bereits selbstständig sitzen und den Kopf heben kann. Was die Kraxe so praktisch macht? Zum einen bietet sie im Gegensatz zur Trage zusätzlichen Stauraum für Babysachen und zum anderen hat das Baby einen fabelhaften Ausblick auf die beeindruckenden Naturlandschaften.

Bergtauglich eingepackt

Bergtauglich eingepackt

Das A und O beim Wandern mit Baby ist der Sonnenschutz. Vor allem die ganz Kleinen sollten nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Der Herbst ist also die perfekte Jahreszeit für eine ausgiebige Wanderung mit Baby. Sonnencreme und Kopfbedeckung sind aber auch in den kälteren Jahreszeiten ein absolutes Muss.

Auf das Zwiebelprinzip setzen

Auf das Zwiebelprinzip setzen

Grundsätzlich kühlen Babys deutlich schneller aus und überhitzen auch schneller, darum sollte man möglichst auf atmungsaktive Kleidung und auf das Zwiebelprinzip setzen. Am Nacken des Babys sollte man regelmäßig checken wie kalt bzw. warm ihm gerade ist. Macht man sich zu einer Wintertour auf, sollte man die zarte Babyhaut außerdem mit Kälteschutzcreme vor Wind und Minustemperaturen schützen.

Vorausplanung hilft

Vorausplanung hilft

Ein bisschen mehr Vorausplanung ist beim Wandern mit den Kleinen also schon gefragt. Am wichtigsten ist aber, dass ihr euch nicht zu große Ziele setzt, sondern ganz entspannt durch die regionalen Naturlandschaften streift – mit einem Tempo, das für euch und für die kleinen Outdoor- Abenteurer am angenehmsten ist.

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Die etwas andere Grenzerfahrung

Erlebnisreich wandern

Erlebnisreich wandern auf dem Limeswanderweg mit spannenden Einblicken in die römische Vergangenheit

Mit einer Gesamtlänge von 550 Kilometern ist der Obergermanisch-Raetische Limes, der eine künstliche Barriere zwischen Rhein und Donau bildete, eines der wichtigsten archäologischen Denkmäler Europas. Der Limes ist ein Grenzwall, der die einstige Grenze zwischen dem römischen Imperium und den Germanen markierte. Angelegt wurde der Abschnitt, der sich von Rheinland-Pfalz über Hessen und Baden-Württemberg bis nach Bayern erstreckt, zwischen dem 1. und 5. Jahrhundert nach Christus.

UNESCO-Weltkulturerbe

UNESCO-Weltkulturerbe

Seit dem Jahr 2005 zählt der Obergermanisch-Raetische Limes sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zum Welterbe gehören aber nicht nur die Steinmauer und die Limestürme, sondern auch die zahlreichen Kastelle mit Zivilsiedlungen und großzügigen Badeanlagen, die sich unweit der Grenzbauten befinden.

Römische Ruinen

Römische Ruinen

Einige römische Ruinen sind noch heute gut in der Landschaft auszumachen. Andere wurden über die Jahre behutsam ausgegraben und konserviert, und können so von Geschichtsinteressierten bestaunt werden. Bei den Ausgrabungen konnten außerdem zahlreiche spannende Fundstücke zutage gebracht werden, die z. B. im Römermuseum in Weißenburg in Bayern ausgestellt werden.

Mächtig naturgewaltig

Militärisches Frühwarnsystem

Doch welche Funktion hatte der Limes eigentlich? Etwa die Abwehr von feindlichen Angriffen? Nicht ganz – vielmehr diente er als eine Art militärisches Frühwarnsystem und als Zollgrenze für den täglichen Personen- und Warenverkehr.

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Natur trifft Kultur: der Limeswanderweg

Natur trifft Kultur: der Limeswanderweg

Wie könnte man die imposanten Kulturschätze besser kennenlernen, als zu Fuß? Die römischen Überbleibsel verschmelzen malerisch mit den traumhaften Landschaften entlang des Limes und zu unserem Glück gibt es einen bestens markierten Wanderweg, der uns auf den Spuren der antiken Römer wandeln lässt: der Limeswanderweg.

Auf 115 Kilometern führt uns der Limeswanderweg durch die atemberaubende Natur- und Kulturlandschaft des Altmühltals, mit ihren Wacholderheiden, Buchenwäldern, endlosen Feldern, Ruinen und rekonstruierten Türmen und Kastellen. Verlaufen kann man sich auf dem optimal ausgeschilderten Wanderweg eigentlich kaum – trotzdem sollte man immer eine Karte oder ein Navigationsgerät zur Hand haben, man kommt nämlich nur an wenigen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten vorbei. Den ein oder anderen Abstecher sollte man also möglichst vorausplanen.

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Schnurstracks über Felder & Wiesen

Schnurstracks über Felder & Wiesen

Eine Besonderheit des Wanderweges: Weil die Römer ihre Grenzanlagen an vielen Stellen pfeilgerade erbaut haben, verläuft auch die Tour kilometerlang geradewegs über Felder, Wiesen und am Waldrand entlang.

5 Etappen

5 Etappen

Der Limeswanderweg im Altmühltal lässt sich auf fünf Etappen erwandern. Unser Startpunkt liegt im mittelfränkischen Gunzenhausen und das Ziel 115 Wanderkilometer entfernt, im niederbayerischen Bad Gögging. Im Folgenden erfahrt ihr, welche Abenteuer euch auf den einzelnen Etappen erwarten!

Spurensuche am Limes

Spurensuche am Limes: Auf fünf Etappen von Gunzenhausen nach Bad Gögging

Etappe 1: Von Gunzenhausen nach Ellingen

Wir starten unsere Tour entlang des Limes im Erholungsort Gunzenhausen, der direkt am Altmühlsee gelegen ist. Mit ihren 16.500 Einwohnern gilt die Stadt als Zentrum des Fränkischen Seenlands und befi ndet sich noch außerhalb des Naturparks Altmühltal.

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Altmühltal-Panoramaweg

Startpunkt:
Altmühltal-Panoramaweg

Gunzenhausen ist übrigens auch der Startpunkt für den 200 Kilometer langen Altmühltal-Panoramaweg, der bis nach Kelheim führt. Bevor wir mit unserer Wanderung starten, lohnt es sich, durch den historischen Stadtkern mit seinen traditionellen fränkischen Bauten zu schlendern und anschließend dem Museum für Vor- und Frühgeschichte einen Besuch abzustatten.

Rekonstruierte Wachttürme

Rekonstruierte Wachttürme

Optimal auf die Wanderung einstimmen kann man sich im Burgstallwald, der sich östlich des Stadtkerns befindet, wo uns ausgeschilderte Gehwege zu rekonstruierten Wachttürmen und einem Römerkastell führen. Wir verlassen Gunzenhausen Richtung Osten und wandern am ersten Tag über Wiesen, vorbei an Pfofeld und Thannhausen und bleiben dabei immer nah am Limes. Für den letzten Abschnitt der ersten Etappe wenden wir uns südlich vom Limes ab und erreichen nach einem Tagesmarsch von 23 Kilometern die Stadt Ellingen.

Etappe 2: Von Ellingen nach Erkertshofen

Etappe 2: Von Ellingen nach Erkertshofen

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg zurück zum Limes und stoßen unterwegs auf das Kastell Ellingen, ein römisches Militärlager, das knapp zwei Kilometer südlich des Limes errichtet wurde. Bis heute ist unklar, warum es an dieser Stelle erbaut wurde, denn die Grenzanlagen waren vom Kastell aus gar nicht einsehbar. Über den Ort Höttingen geht es dann zurück zum Limes. Am Rand von Rohrbach erwartet uns mit der steinernen Rinne ein echtes Highlight. Der natürliche Kalktuffdamm mit ca. 60 Metern Länge und bis zu 1,5 Metern Breite ist eine Erhöhung, die mit Gras, Moosen und Farnen bewachsen ist, auf der ein sanftes Wasserrinnsal bergab fließt. Anschließend geht es ein Stück bergauf bis nach Oberhochstatt und dann weiter an den südlichen Rand von Burgsalach.

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Einzigartiges Bauwerk

Einzigartiges Bauwerk

Dort erwarten uns die Grundmauern des Kleinkastells Burgus, ein Bauwerk, das in seiner Bauweise in Europa einzigartig ist. Ab jetzt geht es schnurstracks am Raitenbucher Forst entlang. Nach stattlichen 31 Kilometern kommen wir an unserem Tagesziel in Erkertshofen an.

Etappe 3: Von Erkertshofen nach Denkendorf

Etappe 3: Von Erkertshofen nach Denkendorf

Für Römerfans gibt es auch am dritten Tag unserer Tour wieder einiges zu entdecken. Nachdem wir Erkertshofen hinter uns gelassen haben, begegnen wir einer eindrucksvollen Rekonstruktion eines steinernen Limeswachtturms. Hier lohnt es sich, einen Blick hineinzuwerfen, hinaufzusteigen und einen wunderschönen Weitblick über das Altmühltal zu genießen. Als nächstes führt uns der Weg durch ein schattiges Waldstück und kurz darauf über die weite Jurahochebene. Wir nähern uns der Altmühl und stoßen auf einen hölzernen Wachtturm. Jetzt erreichen wir Kipfenberg an der Altmühl und besuchen das Römer und Bajuwaren Museum auf der Burg Kipfenberg. Anschaulich und verständlich werden uns hier der Aufbau und Untergang des römischen Imperiums und der Alltag der Soldaten am Limes nähergebracht. Mit gestilltem Wissensdurst machen wir uns nach Denkendorf auf und passieren den geografischen Mittelpunkt Bayerns. In Denkendorf angekommen, können wir stolz auf 22 zurückgelegte Wanderkilometer zurückblicken.

Etappe 4: Von Denkendorf nach Altmannstein

Etappe 4: Von Denkendorf nach Altmannstein

Am vorletzten Tag nehmen wir uns 18 Kilometer Wanderstrecke vor und starten von Denkendorf aus in Richtung Osten. Der Großteil dieser Etappe verläuft durch den 5562 Hektar großen Köschinger Forst. Bevor wir Altmannstein erreichen, kommen wir an Sandersdorf, Neuenhinzenhausen und Sollern vorbei. Durch alle drei Orte fließt die Schambach, die uns zu unserem heutigen Tagesziel begleitet.

Rätselhafter Limesknick

Rätselhafter Limesknick

Westlich von Altmannstein weist der Limes übrigens eine Besonderheit auf: Dort im idyllischen Schambachtal macht der Grenzwall seinen berühmten „Limesknick“. Zwischen Schamhaupten und Sandersdorf quert er das Tal und obwohl ihn dieses nicht zum Umlenken zwingt, verläuft er auf sechs Kilometern nördlich der Schambach. Warum der Limes diesen Umweg einschlägt, wird noch heute diskutiert. Möglich ist, dass die Sicherung der Wasserversorgung eine wichtige Rolle spielte.

Etappe 5: Von Altmannstein nach Bad Gögging

Etappe 5: Von Altmannstein nach Bad Gögging

Wir verlassen Altmannstein im Süden und wandern durch ein kurzes Waldstück. Wir durchqueren Hagenhill und stampfen wieder Seite an Seite mit dem Limes, der bereits wieder seine ursprüngliche südöstliche Richtung eingenommen hat. Schnurgerade laufen wir auf die Donau zu, die an dieser Stelle als „nasser Limes“ bezeichnet wird, weil sie die Funktion des Grenzwalls übernahm. Am Fluss angekommen, geht es Richtung Süden weiter, entlang des westlichen Donauufers. Bei der Gemeinde Einigen überqueren wir die Donau mit der Fähre. Auf der anderen Seite erwartet uns das Kastell Abusina, das für die Überwachung des „nassen Limes“ verantwortlich war. Dabei handelt es sich außerdem um die einzige in ihrem Mauerbestand völlig freigelegte Wehranlage Bayerns. Die dort stationierten Römer entdeckten die heilende Wirkung des Schwefelwassers der Bad Gögginger Quellen und errichteten direkt am Kastell eine Badeanlage. Bei Eining mündet die Abens von rechts in die Donau. Wir folgen ihr weiter südlich bis wir nach einem Tagesmarsch von 22 Kilometern Bad Gögging erreichen. Nach unserer fünftägigen Wanderung tauchen wir – wie einst die römischen Legionäre – im wohltuenden Thermalwasser ab, für das der Kurort bekannt ist. Die ersten Bad Gögginger Badeanlagen wurden bereits 80 vor Christus von Kaiser Trajan erbaut, deren Überreste im Römischen Museum für Kur- und Badewesen in der Kirche St. Andreas bewundert werden können.

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Nur wenig Zeit im Gepäck?

Nur wenig Zeit im Gepäck?

Wer die römische Grenzmauer bei einer Tagestour entdecken möchte, kann sich eine der vielen Schlaufen entlang des Limeswanderwegs aussuchen. Zum Beispiel den 13 Kilometer langen Rundweg am Kastell Einig. Dabei folgt man der Markierung „Römerschlaufe am Jurasteig“ und spaziert zunächst an der Abens entlang.

Zurück zum Ausgangspunkt

Zurück zum Ausgangspunkt

Steil bergauf geht’s zum Kastell Abusina und weiter in Richtung Sittling. Entlang des Hochwasserdammes folgen wir dem Weg in den Ortskern von Bad Gögging. Wir verlassen den Kurort in Richtung Sandharlanden, wo uns die Beschilderung – vorbei am Wein- und Sandberg – zurück zu unserem Ausgangspunkt leitet.

Go Green

Go Green

Tut der Umwelt etwas Gutes und fahrt mit der Bahn statt mit dem Auto nach Gunzenhausen. Von Bad Gögging zurück nach Ingolstadt geht es dann mit dem Bus.

Biathlon für jedermann

Ski anschnallen, Gewehr laden und Wettkampfatmosphäre schnuppern

Ski anschnallen, Gewehr laden und Wettkampfatmosphäre schnuppern

Biathlon gehört in Deutschland zu den beliebtesten Wintersportarten überhaupt. Die spannenden Wettkämpfe locken Millionen Menschen vor den Fernseher – und viele sogar direkt an die Biathlonstrecken, um ihre Favoriten vor Ort anzufeuern. Auf die Idee, sich selbst einmal an diesem rasanten Sport auszuprobieren, kommen jedoch die wenigsten. Vielleicht gehen sogar einige irrtümlicherweise davon aus, dass es dazu gar keine Möglichkeit gibt – dem ist nämlich absolut nicht so. Allein in Bayern gibt es zahlreiche Anlaufstellen für Biathlon-Fans, die gerne einmal in die Spuren von Medaillengewinnern treten wollen.

Bild Biathlon

Auf der richtigen Spur

Auf der richtigen Spur

Doch was ist eigentlich das Faszinierende an dieser Sportart? Das Wort Biathlon bedeutet grundsätzlich Zweikampf. In diesem Fall ist die Kombination aus Langlaufen und Schießen gemeint. Mit dem Gewehr auf dem Rücken wird bis zu den Schießständen langgelaufen. Dort müssen die Athleten 50 Meter entfernte Zielschreiben im Stehen oder Liegen treffen. Der Wechsel zwischen Ausdauer und Dynamik und der absoluten Ruhe und Konzentration macht Biathlon so spannend. Besonders beim Schießen fiebern die Zuschauer mit, weil schon ein kleiner Fehler einen großen Einfluss auf die Platzierung haben kann. Doch wie hat sich diese Wintersportart eigentlich entwickelt?

Die ersten Vorläufer

Die ersten Vorläufer

So verrückt es auch klingt, das Grundprinzip von Biathlon nutzte man schon vor 5000 Jahren als Form der Jagd. Forscher konnten herausfinden, dass sich Bewohner Nordeuropas bereits eine Art „Ur-Skier“ konstruiert haben, um auf der bewaffneten Jagd nach Tieren nicht im Schnee einzusinken.

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Wettkampf unter Soldaten

Wettkampf unter Soldaten

Ebenfalls in Skandinavien sollen in der Zeit um 1200 bereits bewaffnete Skiläufer zum Einsatz gekommen sein. In Mitteleuropa dauerte es aber noch einige Jahrhunderte, bis Soldaten mit Skiern und Waffen ausgerüstet wurden, etwa im ersten und zweiten Weltkrieg. Dass das bewaffnete Skilaufen ein durchaus forderndes Training für Soldaten ist, wurde den großen Militärmächten aber schon früher klar. Der erste Wettkampf unter Soldaten fand 1767 an der schwedisch-norwegischen Grenze statt. Seitdem verbreitete sich dieser sportliche Wettkampf immer weiter. Der erste deutsche Wettkampf fand übrigens 1902 in der Stadt Goslar im heutigen Niedersachsen statt, als Teamwettkampf – ähnlich wie die heutige Staffel. Seitdem hat sich Biathlon immer wieder verändert und wurde schließlich eine Disziplin bei den Olympischen Winterspielen, wobei es anfangs nur das Einzelrennen der Herren gab. Später kamen für Männer und Frauen noch Sprint, Massenstart, Staffel und Verfolgung dazu.

Selbst zum Biathleten werden

Selbst zum Biathleten werden

Der Nervenkitzel, bei den Biathlon-Meisterschaften zuzusehen, ist schon was ganz Besonderes – sich selbst einmal auf den kilometerlangen Strecken auszuprobieren und die Spannung aus der Perspektive der Athleten zu erleben ist aber nochmal eine ganz andere Erfahrung. Diesen Wunsch, den vielen Biathlon-Fans hegen, können zahlreiche Biathlon-Anlaufstellen in Bayern erfüllen. Für unsere Region ist beispielsweise die Skistation am Fuße des Großen Arber sehr interessant. Hier kann man sich ganz wie ein Biathlon-Profi fühlen und auf acht verschiedenen Streckenabschnitten und einem Schießstand mit 30 Bahnen sein Können beweisen. Mit dem Bayerischen Wald als traumhafte Kulisse kann man erst einmal einen Schnupperkurs machen und sich dann nach Lust und Laune austoben. Besonderen Spaß macht es auch, sich mit Freunden oder Kollegen im Rahmen eines privaten Biathlon-Wettkamps zu messen – viele Biathlonanlagen lassen sich auch für Events buchen und veranstalten für größere Gruppen sogar „fast“ echte Wettkämpfe.

Und los!

Und los!

Also: Wen es beim Biathlon-Schauen jedes Mal in den Füßen juckt sollte sich einfach mal selbst die Skier anschnallen, sich beim Langlaufen auspowern und am Schießstand dann versuchen, trotz des rasenden Pulses eine ruhige Hand zu bewahren.

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Seid ihr fit für die Piste?

Für mehr Sicherheit und Fahrspaß!

Für mehr Sicherheit und Fahrspass!

Wenn in den Bergen der erste Schnee fällt und die Pisten präpariert werden, ist sie wieder da: die Zeit des Wintersports. Dann können wir es kaum noch erwarten, durch den glitzernden Schnee zu stapfen und schwungvoll über die frisch gespurten Pisten zu rauschen. Schon Tage zuvor werden die Ski voller Vorfreude aus dem Keller geholt, am Wochenende endlich angeschnallt und dann wird die langersehnte Skipiste unsicher gemacht. Den Ausdruck „unsicher machen“ muss man an dieser Stelle aber leider wörtlich nehmen. Die meisten Hobbyskifahrer begeben sich nämlich meist ohne jegliche Vorbereitung auf den Berg und werden damit zur Gefahr – nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere.

Bild Schuhe

ein wenig Vorlaufzeit

ein wenig Vorlaufzeit

Es sind vor allem Skifahrer, die ansonsten eher zu den Sportmuffeln gehören und ihren Körper das ganze Jahr über kaum trainieren, die ihre Leistungsfähigkeit überschätzen. Hier gilt: Unbedingt ein wenig Vorlaufzeit nehmen, um sich auf die rasanten und anstrengenden Talfahrten vorzubereiten. Besonders hoch ist das Verletzungsrisiko, wenn man Carving-Skier nutzt.

Die Gefahr des Kontrollverlustes

Die Gefahr des Kontrollverlustes ist bei ihnen noch höher, außerdem werden die Knie stärker beansprucht. Darum ist es ideal, wenn man sich als untrainierter Skifahrer sechs bis neun Wochen vor Beginn der Saison mit Skigymnastik auf den Wintersport vorbereitet. Dann heißt es dreimal die Woche mindestens 30 Minuten Skigymnastik und zweimal die Woche Ausdauersport machen.

Bild Hanteln

Der Trainingsplan

Der Trainingsplan

Wichtig ist vor allem die Kräftigung der Beine, die beim Skifahren besonders belastet werden. Ein gewisses Mindestmaß an Kondition ist aber natürlich auch ein Muss. Mit Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking bereitet man das Herz-Kreislaufsystem auf die Skiabfahrten vor. Auch Übungen zur Stärkung der Bauch-, Rücken- und Rumpfmuskulatur sollten Teil des Trainingsplans sein.

Bild Kniebeugen

1. Kniebeugen 

1. Kniebeugen

Doch jetzt zu den Übungen: Damit die Oberschenkel nach der ersten Fahrt nicht höllisch brennen, sollte man diese mit Kniebeugen kräftigen, die gleichzeitig auch das Becken mobilisieren. Dazu nimmt man einen schulterbreiten Stand ein und beugt die Knie, bis sie etwa waagerecht zum Boden stehen. Knie und Fuß sollten dabei in die gleiche Richtung zeigen. Die Arme kann man zur besseren Balance nach vorne ausstrecken.

2. Abfahrtshocke

2. Abfahrtshocke

Diese Übung ist für die Vorbereitung aufs Skifahren perfekt, weil sie nicht nur die Oberschenkelmuskulatur stärkt, sondern auch den Rumpf stabilisiert. Wir stellen uns hüftbreit hin und gehen mit den Knien nach unten, bis sie einen 90-Grad-Winkel ergeben. In dieser Position verharren wir für 20 bis 40 Sekunden. Um die Übung etwas anstrengender zu gestalten, kann man auch, statt die Position zu halten, das Gesäß leicht auf und ab bewegen, als würde man über eine Buckelpiste fahren.

Bild Flasche

Bild Side Planks

3. Side Planks

3. Side Planks

Gut für die seitliche Rumpfstabilität sind sogenannte Side Planks. Dafür nimmt man eine Seitenlage ein und stützt sich auf den Unterarm. Die Beine liegen gerade übereinander. Jetzt hebt man die Hüfte vom Boden bis Rumpf und Beine eine Linie ergeben. Diese Position für 45 Sekunden halten, dann die Hüfte wieder absenken und die Übung zur anderen Seite wiederholen.

4. Ausfallschritt

4. Ausfallschritt

Mit dem Ausfallschritt trainieren wir nicht nur das Knie- und Sprunggelenk, sondern auch unsere Koordination. Dafür machen wir mit einem Bein einen großen Schritt nach vorne, wobei die Unter- und Oberschenkel einen Winkel von 90 Grad nicht unterschreiten dürfen. Wichtig ist, dass das vordere Knie nicht über die Fußspitzen hinausragt. Anschließend stößt man sich mit dem vorderen Fuß zurück in die Ausgangsposition und wiederholt die Übung mit
dem anderen Bein.

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Pure Heiter Kite

Dynamischer Wintersport ganz ohne Lift und Berge

Dynamischer Wintersport ganz ohne Lift und Berge

Winter. Eis. Drachen. Nein, wir reden hier nicht von Game of Thrones, sondern vom Snowkiten, dem wohl abgehobensten Wintersporttrend der letzten Jahre. Das winterliche Pendant zum Kitesurfen garantiert puren Powder-Fun und lässt sich auch von Anfängern schnell erlernen. Das Praktische am Snowkiten: Man betreibt es abseits der präparierten Pisten auf freien verschneiten Flächen und spart sich die Kosten für einen Skipass. Man braucht also keine Abfahrtspiste und kann im flachen Gelände und sogar bergauf cruisen. Erfahrene Snowkiter wagen sich dabei an hohe akrobatische Spünge und gleiten mit einer unglaublichen Leichtigkeit durch die Lüfte, um anschließend wieder sanft auf dem Pulverschnee zu landen. Man fährt also wo es einem gefällt – natürlich darf man aber nicht einfach auf Privatgelände herumflitzen und sollte daher immer im Vorfeld klären, ob das Snowkiten an dem jeweiligen Ort tatsächlich erlaubt ist. Wichtig für die eigene Sicherheit ist auch, dass man sich für eine Fläche entscheidet, die frei von Straßen, Gebäuden, Stromleitungen und anderen Hindernissen ist.

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angetrieben durch die Kraft des Windes

angetrieben durch die Kraft des Windes

Um sich vom Wind über die weißen Felder ziehen zu lassen braucht man zum einen Ski oder ein Snowboard und zum anderen einen lenkbaren Zugdrachen, auch Kite genannt. Dieser ist 6 bis 15 ­Quadratmeter groß, hängt an langen Leinen und lässt uns – angetrieben durch die Kraft des Windes – lässig über Schnee und Eis gleiten. Auch als blutiger Anfänger lässt sich das Snow­kiten relativ schnell erlernen. Klar: Wer bereits sicher auf Skiern oder Snowboard unterwegs ist, macht ­besonders rasante Fortschritte.

In der Region durchstarten

In der Region durchstarten

Ein völlig neuer Trend ist das Snowkiten übrigens nicht – schon in den 1970er Jahren begeisterten sich Wintersportler für diesen actionreichen Sport. Heute ist der Einstieg aber deutlich einfacher als früher. Bei uns im Bayerischen Wald werden Kurse z. B. in Grafenau, Kreuzberg und Philippsreut angeboten. Hier kann man sich ganz langsam herantasten und bekommt das benötigte Material gestellt – auch die Ski- oder Snowboard-Ausrüstung kann ausgeliehen aber natürlich auch selbst mitgebracht werden.

3, 2, 1, LOS!

3, 2, 1, LOS!

Bevor es losgeht, wird der Schirm mit einem Gurt meist an der Hüfte fixiert und mit einer Stange ­gesteuert. Zum Starten muss der Schirm des Zugdrachen senkrecht über dem Kiter positioniert werden. Dazu wird stark an der Lenkstange gezogen, damit der Schirm emporsteigt und sich mit Luft füllt. Zur eigenen Sicherheit sollte das Snowkite über eine Safety Leash verfügen. Mit dieser Reißleine kann der Schirm in Notsituationen abgetrennt werden.

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Freestyle, Race und Hangtime

Freestyle, Race und Hangtime

Auch die Wettkampfszene hat sich beim Snow­kiten in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Die Sportler treten in drei Disziplinen an. Beim Freestyle führt der Kiter verschiedenste Tricks in der Luft aus. Beim Speed bzw. Race kommt es dagegen auf die Geschwindigkeit an. Die Geschwindigkeitsrekorde liegen bei über 100 Kilometer pro Stunde. Die dritte Disziplin ist Hangtime. Hierbei müssen die Kiter versuchen, so lange wie möglich in der Luft zu bleiben, bevor sie wieder landen. Bei guten Windverhältnissen können Profi-Snowkiter
bis zu 200 Meter weit fliegen.

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Drachenzähmen leicht gemacht

Drachenzähmen leicht gemacht

Wer sich auch einmal am Drachenzähmen versuchen will, kann sich ja diese Saison einfach mal für einen zwei- bis dreitägigen Grundkurs anmelden – innerhalb weniger Tage kann man so schon die ersten Erfolge erzielen. Dabei erlernt man nicht nur das sichere Starten und Landen, sondern auch theoretisches Wissen über Wind und Statik. Wer sich am dritten Tag dann schon ein bisschen sicherer fühlt, kann sich dann sogar schon an die ersten Sprünge wagen.

Tausche Reifen gegen Kufen

Auf der Skipiste wurde das Rad neu erfunden

Auf der Skipiste wurde das Rad neu erfunden

Ein Wintersportgerät erobert nach und nach die ­Skipisten unserer Region und auf der ganzen Welt: Das Snowbike begegnet uns in den letzten Jahren immer häufiger – uns wundert das wenig. Der clevere Hybrid aus Bike und Ski erinnert mit seinem kleinen Rahmen, dem Sattel und dem Lenker stark an ein BMX-Rad, nur die Reifen wurden durch Kufen ersetzt, die uns mit beachtlichem Tempo durch den Schnee flitzen lassen.

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Schwungvoll die Piste hinab

Schwungvoll die Piste hinab

Snowbiken ist die perfekte Wintersportart für alle, die noch nie Ski oder Snowboard gefahren sind – und nicht die Muße haben es in einem tagelangen Kurs zu lernen –, aber trotzdem schwungvoll die Piste hinunterpesen wollen. Ideal ist die Trendsportart auch für Wintersportler, die gerne mal was Neues ausprobieren wollen oder eine Alternative zum Rodeln suchen. Ähnlich wie das Rodeln lässt sich das Snowbiken sehr schnell lernen und man hat schon nach ein paar Abfahrten den Dreh raus. Damit aber wirklich alles glatt läuft, empfiehlt es sich, einen kurzen Einführungskurs zu machen, bei dem man die Basics der Fahrtechnik kennenlernt und die richtige Handhabung beim Liften verinnerlicht. Dann kann man schon nach kurzer Zeit blaue und rote Pisten problemlos befahren.

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Ein abenteuerlicher Skibike-Tag

Ein abenteuerlicher Skibike-Tag

Bevor es losgeht macht man sich erst einmal mit dem Gerät vertraut und beginnt mit ein paar Trockenübungen. Für das Snowbiken schnallt man sich zwei kleine Skier an und schwingt sich dann auf den Sattel. Danach stellen wir uns gleich der ersten Herausforderung: dem Skilift. Anfangs ist die Koordination dabei noch etwas schwierig. Vor allem das erste Aussteigen kann erst einmal in die Hose gehen, aber schon beim zweiten oder dritten Mal fällt es uns schon deutlich leichter. Oben angekommen geht es dann auch schon los: Wir wagen uns direkt auf die Piste und nehmen schnell Tempo auf. Bei dem Versuch uns sanft in die Kurven zu legen, sind wir erst noch etwas verkrampft. Aber schon nach kurzer Zeit werden wir immer lockerer und ziehen sanftere und präzisere Schwünge auf der weißen Pracht.

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Rasante Fortschritte

Rasante Fortschritte

Nach den ersten Abfahrten denken wir schon gar nicht mehr lange über die Fahrtechnik nach und genießen einfach nur noch den wilden Schneespaß. Wer sich dann schon sicher genug fühlt, fängt sogar schon mit den ersten Spielereien an, forciert an geeigneten Passagen das Tempo, traut sich vielleicht schon auf die Buckelpiste oder tastet sich an den Tiefschnee heran.

Sicheres Gefühl

Sicheres Gefühl

Je sicherer wir uns im Sattel fühlen, desto seltener benutzen wir unsere Ski zum Lenken oder Bremsen. In manchen Situationen geben sie uns trotzdem ein sicheres Gefühl und sind das Äquivalent zu Stützrädern am Fahrrad. Nach ein paar Stunden wird klar: Diese Wintersportart hat Suchtpotential! Bis es dämmert fahren wir unzählige Male hoch und runter und können es am Ende des Tages gar nicht erwarten, uns das nächste Mal auf das Skibike zu schwingen und durch den Schnee zu gleiten.

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Ausrüstung

Ausrüstung

Skibike, Kufen und Schuhe kann man vielerorts ausleihen, ebenso einen Helm. Mütze, Handschuhe, Ski- oder Snowboardbekleidung und Skibrille müssen mitgebracht werden.

Das sportliche Bergdorf!

Schneeschuhwandern ist die perfekte Kombination aus Naturerlebnis und Sport

Gute Laune auf weissem Grund

Intensive Farben, wohltuende Stille, klirrend kalte glasklare Luft, funkelnde Schneekristalle, die sich sanft über die Landschaft legen – die faszinierende Natur des Bayerischen Waldes ist Winterzauber pur für Sinne und Seele. Und natürlich für die „Winter-Action“ im größten Skigebiet des Bayerischen Waldes, dem Wintersportzentrum Sankt Englmar.

Schneeflocken

Vier Schlepplifte

Vier Skiberge mit 13 Schleppliften

Die „alpinen“ Pistenfüchse und Boarder kommen genauso auf ihre Kosten wie die Langlauf-Enthusiasten. Über 100 km gespurte und gepflegte Langlaufloipen – darunter auch ein DSV nordic aktiv Langlaufzentrum – bieten den Fans der Nordic Fitness schier unbegrenzte Möglichkeiten, sich sportlich „auszutoben“. Sowohl „Klassiker“ als auch die rasanten Skater kommen voll auf ihre Kosten. Dazu noch die Kulisse unserer Winterzauberwaldlandschaften – fertig ist dein perfekter Winterurlaubstag, den du mit müden Knochen, aber bester Laune in einer urigen Hütte oder aber rundumverwöhnt im Wellnessbereich ausklingen lassen kannst.

Winterspaß für groß und klein

Vier Skiberge mit 13 Schleppliften und mehrere Rodelhänge versprechen Winterspaß für Groß und Klein. Ein fröhliches Skivölkchen, das den Charakter unserer Pisten und das Drumherum zu schätzen weiß, trifft sich im Winter bei uns in Sankt Englmar. Wenn die Sonne untergeht, ist noch lange nicht Schluss – da haben wir ein „Abendschmankerl“ – alle Sankt Englmarer Pisten sind mit Flutlichtanlagen ausgestattet. Nach der Arbeit noch ein bisserl frische Luft, Bewegung und dem Alltag auf- und davoncarven …? Kein Problem – ob in Grün-Maibrunn, am Pröllerskidreieck oder in der nigelnagelneuen Predigtstuhl-Arena: Überall ist Feierabend-Skifahren angesagt.

Baeume

verschneite Berge

Gesund für Körper und Geist

Winter im Bayerischen Wald

Und wenn „Brettln“ oder „Boards“ so rein gar nichts für dich sind? Dann legen wir dir die sanfte weiße Seite des Englmar-Winters wärmstens ans Herz: Du wirst sie lieben … Entdecke beim Schneeschuhwandern die ganze Pracht des Bayerischen Winterwaldes und lass dich zu Orten führen, die deiner Seele gut tun. Nach einer solchen Winterwanderung fühlst du die tiefe Entspannung, wenn du erschöpft aber zufrieden mit einem „Jagatee“ am Kaminfeuer sitzt. Oder gegen den drohenden Muskelkater gleich ab in die Sauna! Danach kannst du dann den Schnee einmal im wahrsten Sinne des Wortes „hautnah“ genießen, wenn du nach einem wohltuenden Saunagang zum Abkühlen nach draußen gehst: Ein „Schnee-Engel“ wäre hier der Tipp für ganz Mutige!

draussen kalt

„ … Wenn’s draußen kalt ist,
wird’s richtig lebendig … “

Winter ist im Bayerischen Wald aber auch die Zeit der stimmungsvollsten Veranstaltungen: der Christkindl- und Weihnachtsmärkte, wie etwa auf dem Waldwipfelweg – und der ganz rauhen Gesellen, die in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Heilig Drei König ihr Unwesen treiben. Bereits zum 24. Mal steigt am 28. Dezember die legendäre Winterparty zur „Englmarer Rauhnacht“ mit Rauhnachtsmusik, mystischer Stimmung am Lagerfeuer und Schneebar für die „irdischen“ Besucher inklusive …
Die Rauhwuggerl und Hexen, die mystischen Gestalten im rauhen Pelzgewand aus der Sagenwelt des Bayerischen Waldes, tauchen zu späterer Stunde aus Nacht und Nebel auf – und treiben ihr Unwesen.
In den Wirtshäusern des Bergdorfes geht’s hoch her und auch sie werden von den „Rauhwuggerln“ heimgesucht. Rauhnachtsspezialitäten gibt’s an den zahlreichen Schmankerlhüttn und Bars.

Bergdorf

Unser Tourentipp

Unser Tourentipp für Genießer: Englmarer Hüttenwanderung – Ein Ge(h)nuss in 4 Gängen

Stille hören – Weite spüren – Heimat genießen … So ist die Englmarer Hüttenwanderung überschrieben, denn sie bietet die perfekte Verbindung von eindrucksvollen Naturerlebnissen, regionaler Kulinarik und aktiver Erholung. Wenn also aktive Genussmenschen etwas suchen, bei dem sie sich pudelwohl fühlen, dann finden sie es bei dieser geführten Schneeschuhwanderung, die tief eintaucht in die Winterlandschaft rund um den frischgekürten Genussort Sankt Englmar. Die Wanderung beginnt jeweils um 17 Uhr im Sankt Englmarer Ortsteil Predigtstuhl. Gleich zu Beginn stimmt ein heißer Aperitif auf die Wanderung ein, während Schneeschuh-Guide Klaus das Equipment – Schneeschuhe und Stöcke – verteilt. Dann geht’s los in Richtung Pröller, wo das eigentliche Abenteuer beginnt. Durch den winterlichen Wald führt der Weg schnurstracks Richtung Pröllergipfel.

Details, Termine und Anmeldung:
Tourist-Information Sankt Englmar

Schmankerl

faktencheck

Faktencheck:

Länge: ca. 7 km
Höhe Start- / Endpunkt: 901 m
Höchster Punkt: 1.045 m
Tiefster Punkt:  849 m
Dauer / reine Gehzeit: ca. 5 – 6 h / ca. 2,5 – 3,5 h
   

Touristinfo St Engelmar

Tourist-Information Sankt Englmar
Rathausstr. 6
94379 Sankt Englmar
Tel.: 09965 840320
tourist-info@sankt-englmar.de
www.urlaubsregion-sankt-englmar.de

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Da haben wir den Schlamm-assel

5 Tipps für eine sichere Fahrt im Herbst

5 Tipps für eine sichere Fahrt im Herbst

So wie sich die Natur im Herbst verändert, die Laubblätter sich bunt verfärben und herabfallen, so müssen auch wir uns jetzt einem Wandel unterziehen, was das Biken angeht. Die Tage werden kürzer und die Regenschauer häufiger. Dann sind die Trails auf einmal matschig, die Wurzeln und Steine auf den Wegen gefährlich glitschig und so manches Hindernis lässt sich auf den ersten Blick gar nicht erkennen, weil es von Laubblättern verdeckt wird. Wichtig ist, dass wir uns bewusst machen, dass selbst Trails, die wir eigentlich in- und auswendig kennen, im Herbst plötzlich ganz neue Gefahren bergen können.

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Anpassung nötig!

Anpassung nötig!

Damit der Fahrspaß auch im Herbst nicht zu kurz kommt und man ausreichend gegen Kälte, Regen und Schlamm gewappnet ist, sollte man zum einen das Bike-Equipment, zum anderen aber auch das Fahrverhalten an die Witterung anpassen. Mit unseren fünf einfachen Tipps ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite und kann den goldenen Radlherbst in vollen Zügen genießen.

Reif(en) für den Herbst

Reif(en) für den Herbst

Streckenabschnitte, die im Frühling und Sommer noch absolut harmlos waren, können sich im Herbst in gefährliche Stolperfallen verwandeln. Nicht nur wegen des Schlamms und des feuchten Laubs, sondern auch wegen der Steine und Wurzeln, die sich darunter verstecken können. Auf einem solchen Terrain bieten Reifen mit breiten Pneus den besten Halt. Damit auch die Füße einen guten Halt haben und beim Strampeln nicht abrutschen, empfehlen wir Plattformpedale, sogenannte Flat Pedals, die mit Stahlstiften versehen sind. Ist der Boden feucht, mutiert das Bike natürlich auch ganz schnell zu einer Dreckschleuder. Sauberer fährt es sich, wenn man einen Schmutzfänger am Bike anbringt, der leicht aber trotzdem robust ist.

Die Nacht zum Tag machen

Die Nacht zum Tag machen

Je mehr sich das Jahr dem Ende zuneigt, desto geringer fallen die Sonnenstunden aus. Da steht man bei einer erlebnisreichen Mountainbike-Tour, bei der die Zeit wie im Flug vergeht, schnell mal im Dunkeln. Deshalb sollte man immer eine Helmlampe bei sich tragen, die uns nach Sonnenuntergang den Weg erleuchtet und sicher nach Hause begleitet.

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Mehrere Lagen für alle Wetterlagen

Mehrere Lagen für alle Wetterlagen

Optimalerweise kombiniert man die Flat Pedals mit einem guten Schuh mit weicher Gummisohle. Ansonsten empfehlen wir im Herbst das Zwiebelprinzip und das Tragen von Funktionskleidung. Sie schützt vor Unterkühlung und sorgt gleichzeitig für eine gute Belüftung. Wer es sich bei der Reinigung des Rucksacks ein wenig leichter machen will, greift zur passenden Regenhülle. Sie schützt außerdem die Reißverschlüsse des Rucksacks.

Schlamm? Schwamm drüber!

Schlamm? Schwamm drüber!

Ist man im Herbst viel mit dem Bike unterwegs, darf man dessen Reinigung nicht vernachlässigen. Grobe Verschmutzungen entfernt man idealerweise direkt nach der Tour. Bei Feuchtigkeit muss die Kette regelmäßig gefettet werden. Außerdem sollte das Zweirad wenn möglich nicht allzu lange ungeschützt im Regen stehen und an einem trockenen Platz untergebracht werden.

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Keine Lust auf eine Rutschpartie?

Keine Lust auf eine Rutschpartie?

Neben dem perfekt auf die Witterung abgestimmten Rad müssen wir aber auch unser Fahrverhalten an die Bodenverhältnisse anpassen. Jetzt gilt: sachte bremsen und weniger Druck auf das Vorderrad ausüben. So sackt man nicht so schnell ein und kann unerwartete Hindernisse besser abfedern.

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Legales Doping …

Legales Doping ...

Wobei diese Hopfen-Infusion auf die Tour-Pedaleure der 20er Jahre eine eher unerwünschte beruhigende Wirkung hatte. Es ging wohl eher darum den Staub der Landstraße runterzuspülen.
Mit Bier können wir den Besuchern unseres Radsport-Museums nicht dienlich sein, durchaus aber mit einem edlen ital. Espresso. Bestimmt richtet sich aber Ihr Fokus, wie bei der Betrachtung des Bildes, sowieso vorrangig auf die Räder, denn auf das Gersten-Getränk. Da sind wir uns sicher! Und genau diese Räder sehen Sie im Original-Zustand in unserer einzigartigen Ausstellung. Tauchen Sie ein in die Radsport- Historie – und Sie begreifen zugleich,  dass dieser Sport unsere Leidenschaft ist. Wir wollen nicht nur verkaufen – Wir wollen Sie zugleich dopen: Mit jeder Kurbelumdrehung tankt Ihre Seele neue Kraft! Gesunde Sucht.

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Grenzüberschreitend Biken

Abwechlungsreiche Touren im Bayerischen Wald und Böhmerwald

Abwechlungsreiche Touren im Bayerischen Wald und Böhmerwald

Mal ehrlich – es muss nicht gleich eine Alpenüberquerung sein, um beim Biken richtig gefordert zu werden und wilde Naturlandschaften mit atemberaubenden Ausblicken zu genießen. Auch der Bayerische Wald und der östlich angrenzende Böhmerwald entführen Biker auf einzigartiges Terrain, das nicht umsonst das grüne Dach Europas genannt wird. Flowige Trails durch schattige Fichtenwälder, schmale Pfade an Bachufern entlang, knackige Anstiege auf über tausend Meter Höhe und rasante Abfahrten – die unberührte Natur des etwa 100 Kilometer langen Mittelgebirges bietet unzählige ausgeschilderte Touren auf meist gut befahrbaren Waldwegen und Singletrails in allen Schwierigkeitsstufen.

Von der sanften Herbstsonne erleuchtet, zeigt sich der Bayerwald in der dritten Jahreszeit noch einmal von einer ganz besonderen Seite. Dann präsentieren sich die Laubwälder in ihren bunten Gewändern und die Licht- und Schattenspiele verleihen ihnen einen geradezu mystischen Charakter. Eine ganz besondere Atmosphäre kann man übrigens in den Morgenstunden erleben, wenn die Natur gerade erst erwacht und der Tau zarte Kunstwerke auf Pflanzen und Spinnennetze zaubert. Hat man mit seinem Bike frühmorgens bereits eine Anhöhe erreicht, wird man mit außergewöhnlichen Lichtverhältnissen und Farbenspielen am Himmel belohnt, die in Verbindung mit dem tiefen Nebel ein fast unwirkliches Panorama erschaffen. Im Herbst versprüht aber auch die Dämmerung, mit ihren glühenden Sonnenuntergängen, einen ganz besonderen Flair.

Genussradeln oder richtig auspowern?

Genussradeln oder richtig auspowern?

Diese herbstlichen Naturschauspiele lassen sich im Bayerischen Wald und im Böhmerwald auf verschiedensten Wegen erleben. Sei es beim mehrtägigen Genussradeln, bei einer fordernden Mountainbike-Tour oder einer auspowernden Fahrt im Bikepark. Auf den nächsten Seiten haben wir deshalb drei grenzüberschreitende Abenteuer zusammengestellt – für jeden Geschmack und jeden Fahrstil.

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Schwarzachtal-Radweg

Schwarzachtal-Radweg

Für alle, die lieber gemütlich radeln statt durchgehend an ihre Grenzen zu stoßen, bietet sich diese idyllische Radtour an. Die etwa 130 Fahrkilometer lassen sich gut auf zwei Tage aufteilen und führen uns durch das reizvolle deutsch-tschechische Grenzgebiet. Wir starten in Schwarzenfeld im Landkreis Schwandorf und folgen der Schwarzach, die hier in die Naab mündet, flussaufwärts. Der Weg verläuft vorbei an Schwarzach bei Nabburg bis nach Neunburg vorm Wald. Auf der ehemaligen Bahntrasse, immer entlang der Schwarzach, gelangen wir in das urgewaltige Murnthal, das uns mit seinen hohen bewaldeten Granithängen beeindruckt. Wenig später erreichen wir den Eixendorfer See, eine Talsperre, die dem Hochwasserschutz und der Stromerzeugung dient.

Geh an deine Grenzen!

Geh an deine Grenzen!

Anschließend führt uns die Schwarzach weiter nach Rötz, das nurmehr 14 Kilometer von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt ist. Weiter geht’s im Süden der Stadt über Steegen nach Schönthal.

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Welche Richtung schlagen wir ein?

Welche Richtung schlagen wir ein?

Das nächste Ziel ist das Dorf Kritzenast, wo sich die Schwarzach in die Bayerische und die Böhmische Schwarzach teilt. Passend dazu teilt sich auch der Schwarzachtal-Radweg in eine Wegschleife auf, die auf der Oberpfälzischen und Böhmischen Seite verläuft und in beide Richtungen befahrbar ist.

Über Hügel und Wälder

Über Hügel und Wälder

Wir entscheiden uns für die Fahrt Richtung Waldmünchen, vorbei am Perlsee, hin zum Grenzübergang Höll. Auf tschechischer Seite fahren wir weiter auf einer Hochebene zum Ursprung der tschechischen Schwarzach. Die hügelige und waldige Strecke führt uns dann zurück über die Grenze, hinauf zur Quelle der Bayerischen Schwarzach. Unser Ziel ist wieder der Ort Kritzenast, den wir nun aus nördlicher Richtung kommend erreichen. Von hier aus kann man entweder zurück nach Schwarzenfeld radeln oder mit den Öffentlichen die Heimreise antreten.

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Geh an deine Grenzen!

Mountainbiken auf dem Grossen Osser!

Der Osser ist nicht nur ein Grenzberg, er bringt auch geübte Mountainbiker durchaus an ihre Grenzen. Die schroffe, steinige Landschaft stellt dem Biker viele Hindernisse in den Weg und der Grenzkamm mit seiner höchsten Erhebung, dem Großen Osser, scheint unüberwindbar zu sein.

Höhenmeter sammeln

Höhenmeter sammeln

Wer sich dieser Herausforderung stellen und jede ­Menge Höhenmeter sammeln möchte, radelt am Wanderparkplatz in Neurittsteig los und startet mit dem Anstieg zum Großen Osser auf Forstwegen und dem Grenztrail. Auf dem letzten Stück bis zum Gipfelkreuz muss das Bike leider getragen werden, die fabelhafte Aussicht lässt uns die Anstrengung aber schnell vergessen.

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Nächster Halt: Tschechien

Nächster Halt: Tschechien

Noch ein paar weitere hundert Meter muss das Bike getragen werden, dann wird der Trail wieder auf dem Sattel unsicher gemacht. Das Naturschutzgebiet Böhmerwald hat landschaftlich einiges zu bieten. Ein ganz besonderes Juwel ist der Schwarze See, der größte Gletschersee Tschechiens, den wir als nächstes ansteuern. Danach geht es knackig mit dem nächsten Anstieg weiter. Der Špicák fordert uns nochmal richtig heraus und kostet uns viel Kraft. Hier müssen wahrscheinlich die ­meisten schieben. Auf dem Gipfel angekommen erwartet uns dafür eine tolle Aussicht. Ab hier beginnt der Downhill-Spaß über die Skipiste. Weiter unten angekommen geht’s zum Teufelssee in der Nähe von Markt Eisenstein. Den wohlverdienten Mittagsstopp können wir auf dem Gipfel des Pancír einlegen. Anschließend folgt ein schöner Abschnitt entlang des Bergkamms. Runter geht’s dann zur Ortschaft Zelená Lhota und auf abenteuerlichen Trails zurück zu unserem Ausgangspunkt in Neurittsteig.

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Grenzenlose Trail-Action im Bikepark

Grenzenlose Trail-Action im Bikepark

Wer an einem schönen Herbstwochenende lieber an seinen Bike-Skills feilt oder sich einfach mal so richtig auspowern möchte, sollte den Bikeparks Geißkopf und Špicák einen Besuch abstatten. Ersterer befindet sich im Bayerischen Wald, Letzterer im Böhmerwald.

Abwechslungsreicher Bikepark

Abwechslungsreicher Bikepark

Der abwechslungsreiche Bikepark am Geißkopf in Bischofsmais ist mit seinen perfekt durchdachten Features und Streckenführungen ein echter Spaßgarant. Nicht nur kleine Felsen und Wurzeln, sondern auch ausgeklügelte Kontruktionen wie Drops, Wellen, Gaps, Wallrides und Stufen machen Lust auf allerlei Spielereien mit dem Bike. Bei der großen Trail-Auswahl ist für jeden Fahrstil und jedes Erfahrungslevel die passende Strecke dabei. Zu den neuesten Strecken zählt der Flow Country Trail, der sich dank seiner vielen Wellen und Kurven wie eine Achterbahnfahrt anfühlt. Ebenfalls neu mit dabei ist der Uphill Flow Trail. Speziell für E-Bikes entworfen, schlängelt sich die Strecke bis zur Bergstation des Geißkopfs hinauf.

Ausgiebig Freeriden

Ausgiebig Freeriden

Mit dem Motor als Boost geht es bergauf, ohne dass sich der Biker abmühen muss. So kann er den flowigen Charakter dieses einzigartigen Trails voll und ganz genießen. Auch im Herbst steht dem ausgiebigen Freeriden nichts im Wege – viele Strecken sind durch ihre glatte und harte Oberfläche auch bei schlechter Witterung befahrbar.

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Im tschechischen Böhmerwald

Im tschechischen Böhmerwald

50 Kilometer davon entfernt, im tschechischen Böhmerwald, befindet sich bei Markt Eisenstein der nicht weniger spannende Bikepark Špicák, den wir uns am darauffolgenden Tag vornehmen. Auch hier gibt’s Flow ohne Ende und facettenreiche Trails, die uns mitten durch den Wald führen.

Man merkt schnell:

Man merkt schnell:

Sicherheit ist hier höchste Priorität. Die Strecken bieten ausreichend Drops, Sprünge, Kicker oder Table-Jumps, ohne die Besucher unnötig zu überfordern. Wer es trotzdem technisch anspruchsvoll will, sollte sich auf die Strecke Black Friday wagen. Mit 2,3 Kilometern ist sie wesentlich länger als alle anderen Trails und lockt mit einem Gap-Jumper über den Bach, der es in sich hat. Aber keine Sorge: Anfänger können solche Stunts ganz einfach umfahren.

Mein Antrieb im Winter

Mit dem E-Bike durchs Schneegestöber

Mit dem E-Bike durchs Schneegestöber

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Glatte Straßen, verschneite Wege, ungemütliche Minustemperaturen

Glatte Strassen, verschneite Wege, ungemütliche Minustemperaturen

In der kalten Jahreszeit wird unsere Umgebung zum Hindernisparcours für Biker. Unangenehm ist das aber nicht nur für uns, sondern auch fürs Zweirad. Vor allem E-Bikes leiden unter den winterlichen Bedingungen und dürfen gerade jetzt nicht vernachlässigt werden, was die Pflege angeht. Damit der Fahrspaß im Winter nicht zu kurz kommt, geben wir euch ein paar Tipps mit auf den (Rad-)Weg.

Erst mal die Lage checken

Erst mal die Lage checken

Grundsätzlich spricht gegen das E-Bike-Fahren im Winter eigentlich nichts. Im Prinzip kommt es immer dann in Frage, wenn man sich auch das Fahren mit dem normalen Rad zutrauen würde. Ein Vorteil des E-Rads ist es, dass man weniger ins Schwitzen kommt und trotz der warmen Winterkleidung trocken am Ziel ankommt. Damit das Vorder- oder Hinterrad – je nach Antrieb – beim Losfahren nicht durchdreht, sollte man anfangs das Assist-Level relativ niedrig einstellen. Vor dem Start lohnt sich natürlich immer ein kurzer Blick nach draußen oder auf den Wetterbericht. Sind extreme Schneeverwehungen oder Glatteis angesagt, sollte das E-Bike lieber im Schuppen bleiben.

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Der Akku mags warm

Der Akku mags warm

An sich sind E-Bikes relativ kälteunempfindlich, wäre da nicht eine seiner wichtigsten Komponenten: der Akku. Der fühlt sich am wohlsten bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Bei kalten Temperaturen entlädt er sich deutlich schneller – diese Tatsache sollte man also für die winterliche Radltour einkalkulieren. Damit der Akku keine Beschädigungen davonträgt, sollte man ihn bei Plusgraden, also am besten im Haus oder in der Wohnung, aufladen und ihn erst kurz vor der Fahrt am E-Bike anbringen. Ansonsten kann man den Akku auch warm einpacken, z. B. in einen Neopren-Überzug – bei Frost sollte man ihn aber ohnehin nach der Fahrt mit nach drinnen nehmen.

Druck ablassen

Druck ablassen

Im Winter ist man sicherer unterwegs, wenn man die Reifen nicht zu stark aufpumpt und eventuell sogar den Reifendruck senkt, um eine größere Auflagefläche zu ­erzeugen. Wichtig ist aber, den Mindestdruck des Reifens nicht zu unterschreiten.

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Elektrisiert über den weissen Grund

Elektrisiert über den weissen Grund

Wer viel auf rutschigem oder eisigem Untergrund unterwegs ist kann auch darüber nachdenken sich Spike-Reifen anzuschaffen. Alternativ gibt es auch Ketten, die sich über die Reifen schnallen lassen. Trotz all dieser Vorsichtsmaßnahmen gilt aber: Immer Respekt vor Schnee und Eis haben, umsichtig fahren und keine abrupten Schlenker machen! Dann steht der motorisierten Entdeckungsfahrt durch das regionale Winterwunderland nichts mehr im Wege!

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